Jüdisches Museum Dorsten eröffnet neue Dauerausstellung
17. Dezember 2018

„L'chaim!, auf das Leben“: Jüdisches Museum Dorsten eröffnet neue Dauerausstellung

Interaktives Konzept der Ausstellung will zu Diskussionen anregen

Der Parlamentarische Staatssekretär Klaus Kaiser hat die neu gestaltete Dauerausstellung „L'chaim!, auf das Leben“ des Jüdischen Museums Dorsten mit einem Grußwort eröffnet.

 
Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft teilt mit:

Der Parlamentarische Staatssekretär Klaus Kaiser hat die neu gestaltete Dauerausstellung „L'chaim!, auf das Leben“ des Jüdischen Museums Dorsten mit einem Grußwort eröffnet.
 
„Die Ausstellung schlägt den Bogen bis in die Gegenwart. Anhand der Lebensgeschichten von Menschen, die aktuell für das Judentum in Westfalen wichtig sind, wird so Geschichte konkret nachvollziehbar“, sagte Klaus Kaiser. „Das Jüdische Museum leistet so mit der Ausstellung und den pädagogischen Konzepten einen wichtigen Beitrag, um den aktuellen Formen von Antisemitismus entgegenzuwirken.
 
Die klassische „Vitrinenausstellung“ weicht einer Präsentation, die zum Mitmachen anregen soll. Der historische Teil der Ausstellung ist stark an exemplarischen Biographien von Menschen aus der Region orientiert. Die Ausstellung beinhaltet nun viele interaktive Elemente und bietet zudem digitale Angebote. Das neue Konzept will so zum Umgang mit dem Thema einladen und zu Diskussionen anregen.
 
Derzeit arbeitet das Jüdische Museum an einem Projekt zu aktuellen Formen von Antisemitismus, wie sie sich immer wieder bei Besuchen von Bildungseinrichtungen, Museen und Gedenkstätten konkret zeigen. Sie bieten interessierten Schulen und anderen Gruppen an, den Besuch im Jüdischen Museum umfassend zu begleiten. Mitarbeiter kommen in die Schule, begleiten den Prozess von der Entscheidungsfindung über die Vorbereitung des Besuchs, die Teilnahme am Pädagogischen Angebot des Museums bis zur Nachbereitung an der Schule.
 
Das Land hat die Neugestaltung und Entwicklung von Vermittlungskonzepten mit mehr als 200.000 Euro gefördert. Die Konzeptentwicklung und Umsetzung wurde durch die Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen unterstützt.
 

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