Laudatio des Ministerpräsidenten Jürgen Rüttgers auf Erzbischof Dr. Reinhard Marx

22. Januar 2009

Laudatio des Ministerpräsidenten Jürgen Rüttgers auf Erzbischof Dr. Reinhard Marx anlässlich der Verleihung der Ehrendoktorwürde der Phil.-Theol. Hochschule Vallendar am 22. Januar 2009, 15.00 Uhr in Vallendar

Laudatio des Ministerpräsidenten Jürgen Rüttgers auf Erzbischof Dr. Reinhard Marx anlässlich der Verleihung der Ehrendoktorwürde der Phil.-Theol. Hochschule Vallendar am 22. Januar 2009, 15.00 Uhr in Vallendar.

- Es gilt das gesprochene Wort. -

Exzellenz sehr geehrte Damen und Herren, lieber Pater Niederschlag,

vielen Dank für die freundlichen Worte. Sie haben gerade in beeindruckender Weise begründet, warum Erzbischof Marx heute die Ehrendoktorwürde erhält. Aber jeden hier interessiert sicher die Antwort auf die Frage, warum der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen hier in Rheinland-Pfalz über einen Bischof redet, der in München residiert. Ich möchte Ihnen die Antwort auf die Frage nicht schuldig bleiben.

Dieser Tage spreche ich viel mit Leuten aus der Wirtschaft. Mit Unternehmern. Und Mittelständlern. In einer dieser Runden habe ich jetzt erzählt, dass ich heute hier sein werde. Dass ich die Laudatio auf Erzbischof Marx halten werde. Dass ich das auch gerne mache. Und da sagte dann einer: „Die Hütte brennt – und Sie haben noch Zeit für so was?“ Die Frage irritiert mich. Denn darin drückt sich ein tiefes Unverständnis dafür aus, dass nicht nur Rettungsschirme, Konjunkturprogramme und staatliche Zuschüsse zur Lösung unserer Probleme beitragen können. Und das, Herr Erzbischof, hat auch mit Ihnen zu tun. Genauer gesagt: Mit Ihrem Blick auf die Welt. Mit dem auch, woran Sie sich orientieren. Was Ihnen Maß und Halt gibt. Und was an keiner Stelle weltfremd ist, sondern immer konkret und verankert im Leben der Menschen.

Wenn Sie Theologie sagen, meinen Sie niemals Elfenbeinturm. Sie sind ein herausragender Theologe, ein Wissenschaftler. Aber Sie sind ein Theologe der Praxis. Sie sind ein Christ des Wortes und der Tat. Ihr Wissen hat Weite und Tiefe. Ihre Überzeugung hat Richtung und Ziel. Ihre Rede hat Maß und Gehalt. Und Ihr Handeln gibt den Menschen Hoffnung und Mut. Genau deshalb bin ich hier: Um Ihnen dafür zu danken. Und um Sie zu ermutigen: Machen Sie weiter! Liegen Sie uns auch in Zukunft in den Ohren mit Ihrer Sicht der Dinge. Denn ich bin überzeugt: Wir müssen nicht nur über eine Wirtschaftkrise reden. Wir müssen über viel mehr reden. Wir müssen über eine Grundlagenkrise reden. Darüber, dass Orientierung verloren geht. Und Verankerung. Darüber, wie wir das um alles in der Welt stoppen können.

Das sagt sich ja so leicht: Dass Orientierung verloren geht. Aber lösen wir uns doch einmal von dem Tunnelblick, den uns die Wirtschaftskrise aufzwingen will. Befreien wir uns doch einmal von der Welt der Derivate und Optionen. Nehmen Sie Bereiche im Spitzensport, nehmen Sie die Tour de France. Auch dort steht man vor einem Scherbenhaufen. Auch dort hat die Sucht nach Spitzenwerten, auch dort hat die Gier nach immer besseren Ergebnissen alles zum Einsturz gebracht.

Oder nehmen Sie den Bereich der Werbung. Für mich ist es Ausdruck größtmöglicher Desorientierung, wenn ich im Radio immer wieder den Werbespruch hören muss: „Nichts ist unmöglich!“ Oder: „Jetzt kann sich jeder alles leisten.“  Glauben wir wirklich, so etwas könne Bestand haben? Dass so etwas zuträglich ist? – Das wird sich auflösen. Und das wird vieles mit sich ziehen, was nicht verankert ist.

Deshalb bin ich auch ganz gelassen. Denn in dieser Krise liegt eine große Chance. Sie führt uns zurück auf das, was nicht vergeht. Sie ruft in Erinnerung, was Bestand hat. Was bleibt. Ich rede von der christlich-jüdischen Wertewelt. Ich rede von der Aufklärung.

Die Rede von Maß und Mitte gehört ja inzwischen wieder zum Grundwortschatz der Verantwortungsträger. Das ist gut. Aber es genügt nicht. Denn viel entscheidender ist, wo Maß und Mitte verortet werden. Und genau darüber müssen wir uns verständigen.

Lieber Erzbischof Marx, in einem Interview, in dem man ja üblicherweise Fragen gestellt bekommt, haben Sie unlängst selbst eine Frage gestellt „ob es in einer komplexen Gesellschaft wie der unseren überhaupt noch Grundüberzeugungen geben kann.“ Und weil ein Westfale keine Fragen stellt, keine Grundsatzfragen zumindest, die er nicht auch beantworten kann, haben Sie die Antwort gleich mitgeliefert: „Es muss sie geben.“ Als Rheinländer gebe ich zu: Auch die Länge der Antwort ist westfälisch. Aber in der Sache haben Sie Recht.  Wir brauchen Menschen wie Sie, die uns das in Erinnerung rufen.

Ich weiß nicht, ob Sie die Geschichte kennen: Von dem amerikanischen Millionär, der seinen 60. Geburtstag feiert. Die Festredner loben sein Lebenswerk. Erinnern daran, dass er der größte Bankier seines Landes ist. Ein Immobilienmagnat auch. Und ein Industrieller. Sie erinnern daran, wie alles angefangen hat. Wie das Geburtstagskind vor 60. Jah¬ren begonnen hat: Wie er eingewandert ist. Barfuß. Zerlumpt. Und alle Redner erzählen von einem kleinen Bündel, das der Jubilar auf dem Rücken trug. Damals sein einziger Besitz. Eine beeindruckende Ge¬schichte. Naja, und nach dem Empfang fragten alle natürlich: „Was hatten Sie eigentlich in dem kleinen Bündel?“ Die trockene Antwort des Jubilars: „Zwei Millionen Dollar.“

Wir feiern in diesem Jahr auch einen 60. Geburtstag. Wir feiern den 60. Geburtstag unserer Verfassung. Wir feiern 60 Jahre Grundgesetz. Ich glaube: Wir tun gut daran, dabei an etwas zu erinnern. Dass nämlich auch unsere Väter und Mütter damals auch nur ein kleines Bündel auf dem Rücken trugen. Im Gegensatz zu dem amerikanischen Industriellen hatten sie kein Geld darin. Ihr Kapital war von anderem, bleibendem Wert. Ihr Kapital war die Soziale Marktwirtschaft. Eine Marktwirtschaft, die gegründet war in der Ablehnung eines freibeuterischen Kapitalismus, in der Ablehnung eines menschenverachtenden Sozialismus, und die gegründet war auf den Fundamenten der Christlichen Soziallehre.

Wer diesen Zusammenhang sieht, für den sind Maß und Mitte nicht mehr beliebig dehnbare, frei interpretierbare Begriffe im luftleeren Raum. Wer diesen Zusammenhang sieht, der versteht auch den Zorn, den einige empfinden. Wolfgang Schulhoff, der Präsident der Hand¬werkskammer Düsseldorf, meinte kürzlich: „Was da in der Wirtschaft geschieht, das ist eine Gefährdung der Demokratie.“ Das sagt nicht irgendwer. Das sagt ein Mann der Wirtschaft. Ein Unternehmer. Und er hat Recht.

Denken Sie an die Lage in Athen vor einigen Wochen. Denken Sie an die Situation in den Vororten von Paris im vergangenen Jahr. Da wird deutlich, dass Entscheidungen zwar von einzelnen getroffen werden mögen. Aber dass diese Entscheidungen immer auch Auswirkungen auf andere haben. Wirtschaft heißt immer: Es geht um die Zukunft aller. Und daran erinnern Sie, Herr Erzbischof, besonders eindringlich. Da liegt kein Segen drauf, wenn nicht mehr die Devise gilt: Ich arbeite für mein Geld. Sondern wenn nach dem Motto gelebt wird: Mein Geld arbeitet für mich. Da liegt kein Segen drauf, wenn Wetten auf Wetten von Wetten abgeschlossen werden. Da liegt kein Segen drauf, wenn Börsenspekulanten den Preis für Getreide so hoch treiben, dass selbst die Bauern ihn nicht mehr zahlen können, die dieses Getreide anbauen. „Spekulation ist sittlich sehr bedenklich.“ Das ist ein zorniger Satz. Er stammt nicht von mir. Er stammt nicht einmal aus unserer Zeit. Dieser Satz ist beinahe 100 Jahre alt. Er steht in der Doktorarbeit von Oswald von Nell-Breuning, einem der klügsten Köpfe der Katholischen Sozial¬lehre.

Ich könnte weitermachen mit solchen Beispielen: Dass wir den Handel mit Schnittblumen bis ins Detail geregelt haben. Nicht aber den Handel mit Finanzprodukten. Und dass es sie nach wie vor gibt, die Unterneh¬men, die eine Umsatzrendite von 25 Prozent einfordern – ohne Rück¬sicht auf die Folgen für die Belegschaft. Sie sind noch da, die Manager, die immer wieder das Hohe Lied auf den freien Wettbewerb singen – und die jetzt hunderte von Milliarden Steuergelder wie selbstverständlich annehmen, damit die Weltwirtschaft nicht zusammenbricht. Mit dem ehrbaren Kaufmann hat alles das wenig zu tun. Aber sehr viel mit Habsucht und Maßlosigkeit. Auch mit Spielregeln hat das nichts mehr zu tun. Aber viel mit Spielzügen. Mit Tricksen.

Es hat zu tun mit dem, was gelegentlich Überhand zu nehmen scheint in unserer Zeit: Mit Wissen ohne Haltung. Mit Streben ohne Mitte. Und mit Können ohne Maß. Unsere Eltern haben uns noch ein Versprechen gegeben. Lernt. Seid anständig. Wisst um Eure Möglichkeiten – und kennt Eure Grenzen. Strebt nach Wissen – und bewahrt dabei Haltung. Macht Gebrauch von Euren Rechten – und anerkennt Eure Pflichten. Schaut nach vorne – und lasst keinen zurück. Dann wird alles gut. Dann werdet ihr in be¬scheidenem Wohlstand leben. Ich weiß, dass sich heute viele schwer damit tun: mit dem kleinen Wort „bescheiden“. Ich weiß auch, dass es manchen sehr schwer fällt, daran zu glauben, dass das Versprechen unserer Eltern weiter Gültigkeit hat. Und es werden immer wieder Gründe angeführt, um diese Zweifel zu schüren. Aber das dürfen wir nicht zulassen. Wir müssen diese Zweifel widerlegen. Nicht durch Reden. Sondern indem wir Beispiel geben. Durch glaubwürdiges Vor¬leben. Durch eine klare Vorstellung von der Gesellschaft, in der wir leben wollen. Und ich sage Ihnen: Wir schaffen das!

In Ihrem neuen Buch, Herr Erzbischof, habe ich eine bemerkenswerte These gefunden. Verkürzt formuliert steht dort: Wenn eine Gesellschaft kein gemeinsames Ziel mehr hat - dann gibt sie dem Einzelnen auch keinen Grund mehr, seine eigenen Vorstellungen diesem gemeinsamen Ziel unterzuordnen. Wenn es keine Überzeugungen mehr gibt, keine Prinzipien mehr, dann gibt es nur noch Meinungen, Und allenfalls Interessen. Eigene Interessen. Eigeninteressen. Das ist so. Deshalb ist es richtig und deshalb ist es gut, dass Sie, Exzellenz, heute die Ehren¬doktorwürde verliehen bekommen. Sie erinnern uns an diese Über¬zeugungen. Sie bringen immer wieder ins Bewusstsein, dass das Potenzial der Sozialen Marktwirtschaft noch lange nicht ausgeschöpft ist, dass auch sie von Voraussetzungen lebt, die sie selbst nicht garantieren kann. Wie unser Grundgesetz. Und dass die innere Wahr¬heiten der christlichen Soziallehre Bestand haben. Mehr noch: Dass sie aktueller sind denn je. Und Sie machen deutlich, wie die Gesellschaft der Zukunft aussehen kann, die um diese Überzeugungen und Wahrheiten weiß. Es ist eine Gesellschaft, in der Menschen von ihrer Hände Arbeit leben können. Nicht, weil es einen Mindestlohn gibt. Sondern weil wir uns von Geschäftsmodellen verabschiedet haben, die nur deshalb funktionieren, weil Menschen ausgebeutet werden.

Es ist eine Gesellschaft, in der sich Menschen schämen, wenn der Anreiz für die Übernahme von Verantwortung allein in der Höhe des Gehalts begründet liegt. Nicht in der Sache. Es ist eine Gesellschaft, die stolz sein kann auf ihre Entscheider in der Wirtschaft. Weil das Menschen sind, die Werte haben und Werte leben. Die Verantwortung zeigen. Solche Männer und Frauen gibt es auch heute. Im Mittelstand. In den Familienunternehmen vor allem. Auch in vielen Konzernen. Gerade für sie ist der Deutschlandfonds gedacht, den zu gründen ich vorgeschlagen habe und der jetzt eingerichtet wird. Und ich behaupte sogar: Diese Mittelständler, für die Unternehmertum mehr und vor allem: anderes ist als Anhäufen von Reichtum, denen blanker Materialismus zuwider ist und die Wirtschaft stets gebunden an Werte verstehen, diese Mittelständler stellen die Mehrheit. Aber bestimmt diese Mehrheit noch die Moral? Das ist fraglich. Ich bin überzeugt: Das wird wieder besser, wenn wir nicht nur die Schlechten kritisieren. Sondern wenn wir vor allem die Guten stark machen.

Die Gesellschaft, die uns die Katholische Soziallehre vorzeichnet, ist eine Gesellschaft, für die Wirtschaft mehr ist als Geld. Und in der Kredit nicht nur etymologisch etwas mit Glaubwürdigkeit und Vertrauen zu tun hat. Es ist vor allem eine Gesellschaft, in der all zu lautes Rufen nach dem Staat verpönt ist. Und in der es umgekehrt selbstverständlich ist, zu sagen: „Du, Staat, kümmere dich nicht um meine Angelegenheiten. Sondern gib mir so viel Freiheit  und lass mir von dem Ertrag meiner Arbeit so viel, dass ich meine Existenz, mein Schicksal und dasjenige meiner Familie selbst zu gestalten in der Lage bin.“ Es ist eine Gesellschaft, die einen starken Staat hat. Einen Staat, der über den Interessen steht. Und den Gruppen. Der sich nicht in Wirtschaftsinteressen verstrickt. Nicht denen der Großen, aber auch nicht denen der Kleinen. Der unabhängig ist. Und der seine Stärke und Autorität aus eben dieser Unabhängigkeit zieht.

Das ist ein Staat, in dem wirtschaftliche Vernunft und soziale Gerechtigkeit keine Gegensätze sind. In ihm gehören eine freiheitliche Wirtschaftsordnung und ein solidarischer Sozialstaat zusammen. Das ist die Gesellschaft, in der sich die Soziale Marktwirtschaft berührt mit der christlichen Soziallehre. Das ist die Gesellschaft, die ich für uns und unsere Kinder möchte. Und das ist die Gesellschaft, der Sie, lieber Erzbischof Marx, so unablässig das Wort reden.

Ich habe in der vergangenen Woche einen Kommentar gelesen. Überschrift: „Wer rettet die Steuerzahler vor den Rettern? So etwas ärgert mich. Es stimmt ja: Wir diskutieren viel über den richtigen Weg aus der Weltwirtschafts-Krise und treffen dann auch Entscheidungen. Das hat keiner von uns geübt. Dabei ist allen klar: Es gibt nicht den einen Königsweg. Niemand von uns hat gelernt, wie man Rettungsschirme spannt.

Aber ich habe kein Verständnis dafür, wenn die Politik ihre Verantwortung für die Menschen wahrnimmt, und sich dann dafür auch noch beschimpfen lassen muss, während wir umgekehrt nichts von denen hören, denen wir die Krise zu verdanken haben. Wo sind die Analysen der Verbände und Institutionen, der Börsen und Banken, der Hedge-Fonds und Private Equitys? Wo sind die Vorschläge und Selbstverpflichtungen, damit wir in fünf Jahren nicht wieder vor einem ähnlichen Scherbenhaufen stehen?

In der Sozialen Marktwirtschaft, in der christlischen Soziallehre zumal, ist der Markt, ist die Wirtschaft, ein öffentliches Gut. „Öffentlich“ nicht im Sinne von „staatlich“. Sondern in dem Sinne, dass sie sich der Öffentlichkeit stellen müssen. Sie müssen sich verantworten. Bislang haben sich die Verantwortlichen für diese Krise der öffentlichen Auseinandersetzung entzogen.

Wir brauchen wieder mehr Menschen, die sich zu dem bekennen und auch danach handeln, was die Soziale Marktwirtschaft zu ihrem Funkti¬onieren braucht, und was sie selbst nicht schaffen kann. Geschweige denn garantieren. Wir brauchen Menschen mit Maß und Mitte. Wo das vergessen wird – sei es in den Vorstandszimmern, sei es an den Drehbänken! – wo das vergessen wird, gerät der Grund ins Wanken. Der kulturelle Grund vor allem. Aber auch der materielle. Ganz handfest.

Ich habe die Christliche Soziallehre, ich habe auch Sie, lieber Erzbischof Marx, immer so verstanden: Dass wir Maß und Mitte brauchen. Eine Mitte, die uns ein Maß gibt. Nicht als Maß für den Superlativ. Aber um in einer materialistischer werdenden Welt zu ermessen, was wichtig ist.  Was uns Menschen würdig ist. Und was menschenwürdig ist. Vor allem aber: Was uns verantwortungsvoller handeln lässt. Wir brauchen ein solches Maß.

Und wenn wir uns zum christlichen Menschenbild bekennen, wenn wir das Soziale in der Marktwirtschaft für grundlegend erachten, und wenn wir immer wieder deutlich machen, dass alle Politik und alle Wirtschaft dem Menschen zu dienen hat – nicht umgekehrt – dann beweisen wir Maß. Eine Wirtschaftsordnung muss nicht nur effizient sein. Sie muss vor allem menschenwürdig sein. Sicher: Gerade in der Politik muss man sich dann auch daran messen lassen. Das ist nicht immer einfach. Erst recht nicht, wenn man es mit scharfzüngigen, vor allem aber scharfsinnigen Kritikern wie Erzbischof Marx zu tun hat. Da tut es gut in seinen Texten zu lesen, dass wir uns in der Vergangenheit nicht haben verstecken müssen, dass wir uns messen lassen konnten. Das müssen wir auch künftig wieder unter Beweis stellen. Tun wir das! Gemeinsam. Vereint. Für unsere Heimat. Für unser Land. Für Deutschland. Für seine Menschen. Damit, wie es im Psalm (85) heißt, „in unserem Lande wieder Ehre wohne, Güte und Treue einander begegnen, Gerechtigkeit und Friede sich küssen Und uns der Herr Gutes tue Und unser Land seine Frucht gebe.“

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