Erntedankempfang: Die Herausforderungen des Klimawandels

1. Oktober 2010

Landwirtschaftsminister Remmel zum Erntedankfest: „Die Schöpfung bewahren heißt, das Klima zu schützen“

Landwirtschaftsminister Johannes Remmel hat beim Erntedankempfang die Herausforderungen des Klimawandels in den Vordergrund gestellt: "Wir müssen die Natur und damit die Grundlage der Landwirtschaft schützen, pflegen und verteidigen. Und das heißt, dass wir auf den Klimawandel reagieren müssen."

Das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz teilt mit:

Landwirtschaftsminister Johannes Remmel hat beim Erntedankempfang die Herausforderungen des Klimawandels in den Vordergrund gestellt. Vor 170 Gästen in der Abtei Brauweiler in Pulheim sagt er: „Dankbarkeit ist der Kern des Erntedanks. Dankbarkeit heißt aber auch, dass eine gute Ernte und volle Regale nicht selbstverständlich sind. Wir müssen die Natur und damit die Grundlage der Landwirtschaft schützen, pflegen und verteidigen. Und das heißt, dass wir auf den Klimawandel reagieren müssen. Das bedeutet: ,Bewahrung der Schöpfung’.“ An die Landwirte gerichtet sagte er: „Unsere Natur liegt zum Gutteil in Ihren Händen, dort wird und muss sie auch bewahrt und beschützt werden.“

Johannes Remmel lädt die Landwirtschaftsverbände in Nordrhein-Westfalen zum Dialog ein: „Als Landwirtschaftsminister sehe ich meine Aufgabe darin, Sie zu unterstützen und eine bäuerliche Landwirtschaft mit all meinen Kräften und Möglichkeiten zu befördern, wo sie der Be­wahrung der Schöpfung, den Lebensinteressen der Menschen und der Pflege unserer Landschaften sowie unseres Klimas dient.“ Landwirt­schaftsminister Remmel stellte zudem fünf Punkte heraus, die ihm be­sonders wichtig sind:

  • EU-Agrarpolitik: „Sie muss sich stärker als bisher an den sozialen Leis­tungen unserer Landwirte und an den Anstrengungen für den Klima- und Umweltschutz orientieren.“
  • Klimaschutz: „Die Landwirte in unserem Land wissen um die Sensibili­tät der Ökosysteme, sind die Hauptbetroffenen der Folgen des Kli­mawandels – und sie können eine Menge tun, um den Klimawandel aufzuhalten. Diesen Weg möchte ich mit Ihnen gemeinsam gehen.“
  • Regionale Strukturen: „Ich möchte die regionalen Strukturen für die Vermarktung landwirtschaftlicher Erzeugnisse deutlich stärken. Die Menschen wollen das so und es ist gut für unsere Umwelt, saison- und regional orientiert einzukaufen.“
  • Gesunde und geschmackvolle Lebensmittel: „Viele Menschen möch­ten natürliche und gesunde Lebensmittel genießen. Diesen Trend sollten wir nutzen und fördern und Nordrhein-Westfalen zu einem Land für gutes, gesundes und geschmackvolles Essen.“
  • Tierschutz: „In der Tierhaltung wollen wir dem Trend zu Großmastanla­gen entgegentreten. Artgerechte Tierhaltung und Tier­schutz sind nicht nur ethisch begründet, sondern eine immer stärkere gesellschaftliche Forderung.“

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz, Telefon 0211 4566-748 (Stephan Malessa).

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