Beispielhafte Kunst- und Kulturarbeit in Kommunen

25. Mai 2009

Landeswettbewerb „Kommunale Gesamt­konzepte für kulturelle Bildung“ zeichnet zum dritten Mal beispielhafte Kunst- und Kulturarbeit in Kommunen aus

Zum dritten Mal sollen auch in diesem Jahr Kommunen ausgezeichnet werden, die die Zusammenarbeit von Künstlern, Kulturpädagogen, Kultur- und Bildungseinrichtungen bei Kunst- und Kulturprojekten vorbildlich fördern und die kulturelle Bildung im kommunalen Leitbild verankern. 300.000 Euro aus Kulturfördermitteln sind dafür erneut vorgesehen.

Die Staatskanzlei teilt mit:

Zum dritten Mal sollen auch in diesem Jahr Kommunen ausgezeichnet werden, die die Zusammenarbeit von Künstlern, Kulturpädagogen, Kul­tur- und Bildungseinrichtungen bei Kunst- und Kulturprojekten vorbildlich fördern und die kulturelle Bildung im kommunalen Leitbild verankern. Für beispielhafte Konzepte sind dafür erneut insgesamt 300.000 Euro aus Kulturfördermitteln vorgesehen. Das gab der nordrhein-westfälische Staatssekretär für Kultur Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff heute (25. Mai 2009) in Düsseldorf bekannt. Grosse-Brockhoff: „Gerade in Zeiten knapper Kassen ist es unerlässlich, Kräfte zu bündeln. Erste Ergebnisse zeigen uns, welch wunderbare Projekte vor Ort gelingen können, wenn die Beteiligten gut kooperieren.“

Die Gesamtkonzepte sollen folgende Aspekte aufgreifen: Sie stärken die kulturelle Bildung im Leitbild der Kommune, öffnen Kultureinrichtun­gen für Kinder und Jugendliche, vernetzen relevante Akteure, entwi­ckeln Projekte für die künstlerisch-kulturelle Bildung von Vorschulkin­dern, verbessern Kooperation von Künstlern und Kultureinrichtungen mit Kindergärten und Schulen und beziehen Eltern, ehrenamtlich engagierte Bürger und die Wirtschaft in Kunst- und Kulturprojekte ein.

Die Preise sind entsprechend der Einwohnerzahl der Kommunen ge­staffelt:

  • bis 25.000 Einwohner: 5 Preise in Höhe von 10.000 Euro
  • ab 25.000 Einwohner: 3 Preise in Höhe von 15.000 Euro
  • ab 60.000 Einwohner: 3 Preise in Höhe von 20.000 Euro
  • ab 150.000 Einwohner: 3 Preise in Höhe von 30.000 Euro

Auch Preisträger aus früheren Jahren können sich unter der Vorausset­zung bewerben, dass die Auszeichnung länger als ein Jahr zurückliegt. Bedingung ist die Vorlage eines Berichtes über die Weiterentwicklung des Konzeptes seit der Preisvergabe.

Über die Auswahl der Konzepte, die in herausragender Weise Akteure, Handlungsansätze und Projekte vernetzen, entscheidet eine unabhän­gige Jury. Bewerbungsschluss ist der 31. August 2009.

 

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