Landeswettbewerb ‚Innovative Wohnformen für Studierende’

8. Dezember 2009

Landeswettbewerb ‚Innovative Wohnformen für Studierende’: Kresing Architekten aus Münster gewinnen ersten Preis

Der mit 15.000 Euro dotierte erste Preis im Landeswettbewerb „Innovative Wohnformen für Studierende in gemischten Quartieren“, ausgeschrieben vom nordrhein-westfälischen Bauministerium in Zusammenarbeit mit dem Wissenschaftsministerium, geht an das Büro Kresing Architekten aus Münster.

Das Ministerium für Bauen und Verkehr teilt mit:

Der mit 15.000 Euro dotierte erste Preis im Landeswettbewerb „Innovative Wohnformen für Studierende in gemischten Quartieren“, ausgeschrieben vom nordrhein-westfälischen Bauministerium in Zusammenarbeit mit dem Wissenschaftsministerium, geht an das Büro Kresing Architekten aus Münster. Der Entwurf für die Neubebauung für eine circa drei Hektar große Fläche nahe des Aasees zeichnete sich vor allem durch einen guten Mix von öffentlichen und privaten Freiflächen sowie durch eine hohe Aufenthaltsqualität aus.

In vier differenziert gestalteten Baublöcken sieht die Planung von Kresing Architekten insgesamt Wohnraum für rund 500 Studierende vor, sowohl in Wohngruppen als auch für studentische Paare und Singles. Auch eine Kindertagesstätte ist geplant.

Weitere Preise gingen an das Büro Kleihues + Kleihues (10.000 Euro), an die Arbeitsgemeinschaft Nickl und Partner Architekten/Rainer Schmidt Landschaftsarchitekten (7.000 Euro) und an die SAL Planungsgruppe GmbH mit Ewa Michalowska (5.000 Euro). Anerkennungen über jeweils 3.500 Euro erhielten die Büros SAS Studio aus Hamburg und LOOC/M Architekten aus Frankfurt. Die 14-köpfige Jury unter Vorsitz des Kölner Architekten Prof. Johannes Schilling würdigte die eingereichten Entwürfe vor allem wegen der „vielfältigen interessanten städtebaulichen Ansätze im Rahmen der Überplanung des sehr schwierigen Grundstücks.“

Die Arbeit von Kresing Architekten konnte sich unter insgesamt 25 eingereichten Beiträgen durchsetzen. Kooperationspartner des Wettbewerbs waren die Architektenkammer Nordrhein-Westfalen und die Stadt Münster. Das Studentenwerk Münster will den prämierten Entwurf mit Unterstützung der Stadt Münster nun zeitnah realisieren. Ab dem 8. Dezember sind alle Beiträge für zwei Wochen im Glasfoyer, Stadthaus 3, in Münster der Öffentlichkeit zugänglich.

„Wir wollen beim Bau von studentischen Wohnungen eingefahrene Wege verlassen. Statt monotoner Flure mit Wohnzellen links und rechts setzen wir an der Boeselagerstraße auf hohe Wohnqualität und flexible Grundrisse“, sagte Bau-Staatssekretär Günter Kozlowski. Er lobte die Arbeit von Kresing Architekten als „richtungsweisend für ein zeitgemäßes studentisches Wohnen und städtebaulich überzeugend.“ Am 26. März 2010 wird Bauminister Lutz Lienenkämper den Preis im Münsteraner Studentenwerk im Rahmen eines Festakts überreichen.

Als „belebenden Impuls für die das Wohnen in der Stadt“ wertete der Präsident der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen, Hartmut Miksch, das Ergebnis des Landeswettbewerbs. „Vitale Städte brauchen attraktiven Wohnraum, der unseren vielfältigen Lebensstilen entspricht.“ Das verspreche die Arbeit des Büros Kresing auf erfrischende Weise umzusetzen.

Kozlowski betonte, dass das Wettbewerbsergebnis beispielhaft für weitere Bauvorhaben an Universitätsstandorten sein sollte. Im kommenden Jahr ist ein weiterer Wettbewerb für einen anderen Hochschulstandort in Nordrhein-Westfalen geplant.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Bauen und Verkehr, Telefon 0211 3843-1015.

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