Landeswettbewerb „Innovative Wohnformen für Studierende“

14. Dezember 2010

Landeswettbewerb „Innovative Wohnformen für Studierende“ in Bonn: pbs architekten aus Aachen gewinnen ersten Preis

Im Landeswettbewerb "Innovative Wohnformen für Studierende in gemischten Quartieren" stehen die Preisträger fest. Der mit 26.000 Euro dotierte erste Preis geht an das Büro pbs architekten Gerlach, Krings, Böhning in Aachen.

Das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr teilt mit:

Der mit 26.000 Euro dotierte erste Preis im Landeswettbewerb „Innovative Wohnformen für Studierende in gemischten Quartieren – Bonn Tannenbusch“ geht an das Büro pbs architekten Gerlach, Krings,
Böhning in Aachen. Entwurfsbeteiligt waren Fritzen Architekten+Stadtplaner, BSV Büro für Stadt- und Verkehrsplanung GmbH sowie GTL Gnüchtel-Triebswetter Landschaftsarchitekten GbR. Den Preis hat das NRW-Bauministerium in Zusammenarbeit mit dem Wissenschaftsministerium, der Stadt Bonn, dem Studentenwerk Bonn und der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen ausgeschrieben.

Der Entwurf, der die städtebauliche Neuordnung eines zwölf Hektar großen Areals sowie Vorschläge für die Neubebauung einer rund 6.300 Quadratmeter großen Fläche für studentisches Wohnen beinhaltet, zeichnet sich vor allem durch hohe Architektur- und Nutzerqualitäten in Verbindung mit einer ökonomisch optimierten, flexiblen Planung aus. „Die hohe Flexibilität ist die Stärke des Entwurfs, die eine langfristige Nutzung der Anlage sicherstellen wird“, lobt Hartmut Miksch, der Präsident der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen, die Siegerarbeit. „Der Wettbewerb zeigt auf eindrucksvolle Weise, wie eine problematische Großsiedlung der 1960er Jahre umgestaltet und zu einem attraktiven Wohnort aufgewertet werden kann.“

In einer aufgelockerten viergeschossigen Blockrandbebauung, die ein dreizehngeschossiges Hochhaus ersetzen soll, sieht die Siegerplanung Wohnraum für 220 Studierende vor. „Der Neubau dieser Anlage mit Wohngruppen für Paare, Wohngemeinschaften und Singles ist der erste Schritt, um den Standort Bonn-Tannenbusch zu einem qualitätvollen neuen Wohnquartier zu entwickeln“, sagte Bauminister Harry K. Voigtsberger.

Weitere Preise gingen an die ArGe barkowsky wahrer architekten GbR und dischinger zierer stadtplaner und architekten bda, Köln/Augsburg (18.000 Euro), an die ArGe HGMB Architekten GmbH & Co. KG und reicher haase associierte GmbH, Düsseldorf/Aachen (13.000) und an Kramm & Strigl Architekten und Stadtplaner, Darmstadt (9.000 Euro). Anerkennungen über jeweils 5.500 Euro erhielten die Büros Banz + Riecks Ingenieurgesellschaft mbH, Bochum und Kling Consult Planungs- und Ingenieurgesellschaft für Bauwesen mbH, Krumbach.

Das Preisgericht unter Vorsitz des Kölner Architekten Johannes Schilling würdigte die eingereichten Entwürfe vor allem wegen der vielfältigen interessanten städtebaulichen und hochbaulichen Ansätze im Rahmen der Überplanung dieses insgesamt äußerst schwierigen Areals.

Das Studentenwerk Bonn will den prämierten Entwurf mit Unterstützung der Stadt Bonn nun zeitnah umsetzen. Seit dem 9. Dezember 2010 sind alle Beiträge für zwei Wochen in der Mensa der Universität Bonn am Römer Castell der Öffentlichkeit zugänglich.

Am 23. März 2011 wird Staatssekretär Dr. Günther Horzetzky die Preise in Bonn überreichen.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums  für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr, Telefon 0211 3843-1015.

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