Roadshow "Nordrhein-Westfalen spart Energie"

25. Mai 2009

Landesweite Roadshow „Nordrhein-Westfalen spart Energie“: Letzte Station in Köln / Markt­platz für Energiesparer mit Energiespartipps für alle Lebensbereiche

Die Energieeffizienzoffensive „Nordrhein-Westfalen spart Energie“ ist seit Anfang Mai auf Tour. Die Initiative macht in zehn großen Städten des Landes auf zentralen Plätzen Station, um Verbrauchern unentgeltliche Beratung und konkrete Lösungen und Produkte zu bieten, die beim Energiesparen helfen. Letzte Station der Tour ist Köln.

Das Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie teilt mit:

Ob Elektroantrieb, Wärmedämmung, Solaranlage, energiesparende Haustechnik, der energieeffiziente Altbau, das sparsame Haushaltsgerät oder verbrauchsarme Automobile – auf diesem Marktplatz gibt es für (fast) alle Lebensbereiche Tipps zum sparsamen Umgang mit Energie. Mit einem Marktplatz für Energiesparer ist die Energieeffizienzoffensive „Nordrhein-Westfalen spart Energie“ der Landesregierung seit Anfang Mai auf Tour. Die Initiative macht in zehn großen Städten des Landes auf zentralen Plätzen Station, um Verbrauchern unentgeltliche Beratung und konkrete Lösungen und Produkte zu bieten, die beim Energie­sparen helfen. Koordiniert wird die Roadshow von der EnergieAgen-tur.NRW. Hauptaussteller sind der ADAC und die KfW-Bankengruppe.

Letzte Station der Tour ist Köln: Der Marktplatz für Energiesparer ist auf dem Neumarkt am 25. und 26. Mai 2009 jeweils von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Den Startschuss zur Roadshow in Köln gaben heute (25. Mai 2009) Christa Thoben, Ministerin für Wirtschaft, Mittelstand und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, gemeinsam mit dem Kölner Ober­bürgermeister Fritz Schramma, Dr. Stefan Breuer, Direktor der KfW-Bankengruppe, und ADAC-Präsident Peter Meyer.

„Wir können jetzt schon sagen: Die Idee der Roadshow ist aufgegangen und hat Früchte getragen“, sagte Wirtschafts- und Energieministerin Christa Thoben zur Eröffnung. „Nordrhein-Westfalen spart Energie hat viele neue Mitstreiter gefunden. Tausende von Bürgerinnen und Bürgern haben sich bei unserer Tour durch Nordrhein-Westfalen auf unserem Marktplatz für Energiesparer informiert, wie sie Energie sparen und die Umwelt und ihren Geldbeutel schonen können.“

„Der Erfolg der Roadshow ist der gelungenen Zusammenarbeit mit ver­schiedenen Partnern aus Wirtschaft und Politik zu verdanken. Eine organisatorische und logistische Spitzenleistung!“ sagte ADAC-Präsident Peter Meyer. „Wir können inzwischen auf eine langjährige, erfolgreiche Zusammenarbeit von ADAC und dem Ministerium für Wirt­schaft, Mittelstand und Energie zurückblicken. Daher freue ich mich auf die Fortsetzung und das nächste gemeinsame Großereignis: die Ein­weihung der ersten öffentlichen Elektrotankstelle Nordrhein-Westfalens am Servicecenter des ADAC in Mülheim an der Ruhr.“

„Die Roadshow zeigt auch: Nordrhein-Westfalen ist Spitze nicht nur in der Erzeugung von Energie, sondern auch in der Forschung, Entwick­lung und dem Einsatz von erneuerbaren Energien und Energie­effizienztechniken. Und wir nehmen als Energieland Nr.1 unsere Ver­antwortung für den sparsamen Einsatz von Energie und den Klima­schutz ernst“, so Ministerin Thoben noch einmal.

Oberbürgermeister Fritz Schramma: „Energiesparen ist Pflicht! Und so hat sich die Stadt Köln aufgrund ihrer Mitgliedschaft im Klimabündnis Allianza del Clima dazu verpflichtet, einen nachhaltigen Beitrag zur Vermeidung der Klima gefährdenden Treibhausgase zu leisten. Die wachsenden Kosten für unseren Energiebedarf, die Endlichkeit fossiler Ressourcen und die schon jetzt spürbaren Folgen des Klimawandels machen uns deutlich, dass ein Wandel in der Energieversorgung herbeigeführt werden muss. Auch der Anteil der erneuerbaren Energien kann nur ausreichend sein, wenn zuvor der Bedarf kräftig gesenkt wird. In Köln reden wir nicht nur über Klimaschutz, sondern wir packen tat­kräftig an. Wir können stolz sein auf bereits elf Solarsiedlungen, auch ein erstes Passivhaus-Bürogebäude konnten wir Ende des vergangenen Jahres einweihen. Hier müssen und wollen wir anknüpfen!“

„NRW spart Energie: Ich freue mich, dass die KfW Sie dabei als öffent­liche Förderbank unterstützen kann“, sagte Dr. Stefan Breuer, Direktor der KfW-Bankengruppe. „Für eine Wärmedämmung, neue Fenster oder eine neue Heizungsanlage muss man zunächst einmal tief in die Tasche greifen. Damit sich solche Investitionen auch Normalverdiener und junge Familien leisten können, fördert die KfW Bankengruppe Bau- und Sanierungsmaßnahmen mit günstigen Krediten, zum Teil auch mit Zu­schüssen, so dass sich Investitionen in Energieeffizienzmaßnahmen schnell amortisieren.“

Der Marktplatz für Energiesparer bietet Beratungsmöglichkeiten zu den Themen „Energetische Gebäudesanierung“, „Energiesparen im Haus­halt“ und „Energieeffiziente Mobilität“. Zudem gibt es in der kleinen Zelt­stadt ein buntes Programm mit Talkrunden und Verlosungsaktionen auf der Bühne, Kinderprogramm und vielem mehr. Am Eröffnungstag traten beim Wissensspiel „E=Quiz2“ fünf Kölner Schulklassen gegeneinander an.

Wer informiert auf dem Energiesparer-Marktplatz?

Die KfW Bankengruppe berät über die vielfältigen Förderangebote für Energiesparer zum Beispiel in Sachen Gebäudesanierung. Der ADAC ist mit seinem gelben Truck am Start und informiert rund um das Thema „Umweltfreundliche Mobilität“. Die EnergieAgentur.NRW berät zu sämt­lichen Fragen in Sachen „Jagd nach überflüssigen Kilowattstunden“ in ihrem Energieberatungsbus. Zudem sind auch die gastgebenden Kommunen und die örtlichen Stadtwerke mit ihren lokalen Energiespar-Angeboten und Projekten präsent.

Die Gemeinschaftsaktion „Mein Haus spart“ ist mit Beratern der Verbraucherzentrale NRW, der Architekten-, Ingenieur- oder Hand­werkskammer und der EnergieAgentur.NRW vor Ort und berät über die vielfältigen Möglichkeiten, mit einer energetischen Gebäudesanierung Energiekosten zu sparen. In den Beratungszelten der Kampagnen „Aktion Holzpellets“, „Wärmepumpen-Markplatz NRW“ und „Photovoltaik NRW“ werden alle Aspekte innovativer Haus- und Gebäudetechnik thematisiert. Der Geologische Dienst Nordrhein-Westfalen informiert Hausbesitzer darüber, ob auf ihrem Grundstück Erdwärme genutzt wer­den kann. Die Deutsche Energieagentur wird sich der Energieeffizienz im Haushalt widmen.

Auf dem Energiesparer-Marktplatz stehen neben Beratung und Informa­tion auch konkrete Lösungen und Produkte im Fokus, mit denen man Energie sparen kann. Im Bereich der energieeffizienten Mobilität präsentieren Ford und Toyota alternative Antriebskonzepte. Mobilität von morgen zeigt RWE mit einem Elektro-Smart. Zweibrüder Optoelectronics und Radium Lampenwerke präsentieren energie­sparende Beleuchtung, bei Saint Gobain-Weber geht es um Dämm­stoffe und Wärmeverbundsysteme. Die EnergieAgentur.NRW sorgt übrigens dafür, dass die Roadshow klimaneutral auf Tour ist: Der von der Roadshow auf dem Weg durch das Bundesland unvermeidlich ver­ursachte CO2-Ausstoß und der Stromverbrauch wird von „atmosfair“ geprüft und die ermittelte Emission in Euro und Cent umgerechnet. Das Geld kommt einem Klimaschutzprojekt im thailändischen Chumpron zu­gute. Dort wird eine Biogasanlage betrieben.

Aktuelle Informationen zur Roadshow und zu allen Ausstellern unter www.nrw-spart-energie.de.

Die Roadshow ist eine Aktion des Ministeriums für Wirtschaft, Mittelstand und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen. Koordiniert wird die Aktion von der Energie­Agentur.NRW im Rahmen der Energieeffizienzoffensive „NRW spart Energie“. Kooperationspartner sind die KfW Bankengruppe und der ADAC. Weitere Aussteller sind: Aktion Holzpellets, Aktion „Photovoltaik NRW“, Deutsche Energie-Agentur, Ford, Gemeinschaftsaktion Gebäudesanierung NRW „Mein Haus spart“, Geologischer Dienst Nordrhein-Westfalen, Radium Lampenwerk GmbH, RWE AG, Saint-Gobain-Weber, Toyota, Wärmepumpen-Marktplatz NRW und Zweibrüder Optoelektronics GmbH sowie die jeweiligen Kommunen und Stadtwerke.

 

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