Landesweite Gurtkampagne soll Leben retten

6. Januar 2009

Landesweite Gurtkampagne 2009 „ER hält alles - Der Profi fährt mit Gurt“ soll Leben retten / Minister Dr. Ingo Wolf: Wir wollen, dass sich alle anschnallen

Der Gurt ist bei Verkehrsunfällen Lebensretter Nummer 1. „Wir wollen, dass sich alle anschnallen“, sagte Innenminister Ingo Wolf heute beim Start der landesweiten Kampagne „ER hält alles - Der Profi fährt mit Gurt“. Eingeladen dazu waren über 200 Polizistinnen und Polizisten, die das Konzept in ihren Behörden umsetzen.

Das Innenministerium teilt mit:

Der Gurt ist bei Verkehrsunfällen Lebensretter Nummer 1. „Wir wollen, dass sich alle anschnallen“, sagte Innenminister Dr. Ingo Wolf heute (6. Januar 2009) in Dortmund beim Start der landesweiten Kampagne „ER hält alles - Der Profi fährt mit Gurt“. Eingeladen dazu waren über 200 Polizistinnen und Polizisten, die das Konzept in ihren Behörden umsetzen.

„Den Sicherheitsgurt anzulegen dauert Sekunden, Nichtanlegen kann das Leben zerstören“, erklärte Wolf. Im vergangenen Jahr hätte der Gurt allein in Nordrhein-Westfalen 72 Menschenleben retten können. Das ist jedes fünfte Unfallopfer im Auto. „Es ist gefährlich, wenn sich weniger Menschen im Auto anschnallen“ kritisierte Wolf „Deshalb gehen wir konsequent gegen das Fahren ohne Gurt vor.“ 460.000 Verstöße stellte die Polizei im vergangenen Jahr (2008) fest. Das ist ein Anstieg von sieben Prozent gegenüber 2007.

„Gurtverweigerer machen sich kein Bild von den gewaltigen Kräften, die bei einem Zusammenstoß frei werden“, sagte der Innenminister. Der Aufprall eines PKW mit einer Geschwindigkeit von 40 Stundenkilometern entspricht einem Sprung von einem fünf Meterbrett in ein leeres Schwimmbecken. Deutlich zu sehen sind die gravierenden Auswirkungen in den Schockvideos. Zum Beispiel bei dem Gurtverweigerer, dessen Kopf bei einem Aufprall gegen die Windschutzscheibe schmettert oder bei dem jungen Mann, der beim Unfall ohne Gurt im Auto umhergeschleudert wird und gegen den Kopf seiner Freundin prallt oder der Familie, die nicht mehr in ihr Zuhause zurückkehrt, weil Eltern und Kinder bei einem Autounfall nicht angeschnallt waren und gestorben sind. Wolf: „Die Clips rütteln wach und führen gefährliches Verhalten drastisch vor Augen. Das ist ein heilsamer Schock.“ Die Videoclips nutzt die nordrhein-westfälische Polizei schon seit einiger Zeit, um die schlimmen Folgen von Verkehrsverstößen deutlich vor Augen zu führen.

In den vergangenen Jahren haben die Kampagnen beachtliche Erfolge erzielt. Die Aktivitäten zum Thema „Anschnallen“ sollen dazu beitragen, dass weniger Menschen auf den Straßen sterben. Wolf: „Es bleibt bei dem Ziel, bis 2015 die Zahl der Verkehrstoten in Nordrhein-Westfalen zu halbieren.“

 

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