Gefördert: Neue Solar- Modultechnologien

30. April 2010

Landesregierung will Entwicklung neuer Solar- Modultechnologien vorantreiben – Ministerin Christa Thoben überreicht Förderbescheid für Projekt „Kompetenzzentrum für innovative Photovoltaik-Modultechnik NRW“ bei TÜV Rheinland in Köln

Nordrhein-Westfalen will die Entwicklung neuer Solar-Modultech­nologien vorantreiben. Wirtschaftsministerin Thoben überreichte Förderbescheide in Höhe von insgesamt rund 3,04 Millionen Euro für das Projekt „Kompetenzzentrum für innovative Photovoltaik-Modultechnik NRW“.

Das Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie teilt mit:

Nordrhein-Westfalen will die Entwicklung neuer Solar-Modultech­nologien vorantreiben. Ziel ist es, die Kosten der erzeugten Kilowatt­stunde Photovoltaik-Strom weiter zu reduzieren und die Effizienz zu steigern sowie die Langzeitstabilität von Photovoltaik-Modulen zu er­höhen. Wirtschaftsministerin Christa Thoben überreichte dazu heute in Köln die Förderbescheide in Höhe von insgesamt rund 3,04 Millionen Euro für das Projekt „Kompetenzzentrum für innovative Photovoltaik-Modultechnik NRW“. Die Mittel stammen aus dem NRW-EU Ziel 2-Programm.

Der TÜV Rheinland will federführend gemeinsam mit der RWTH Aachen und dem Forschungszentrum Jülich im Rahmen des Projekts bisher fehlende belastbare Mess- und Analyseverfahren zur Prüfung der Langlebigkeit und der Sicherheit von neuartigen Modultechnologien entwickeln. Diese Forschungsarbeit soll dazu beitragen, mögliche Schwachstellen der neuen Technologien frühzeitig zu erkennen und zu beheben. Das Projektvolumen beträgt insgesamt rund 4,15 Millionen Euro.
„Innovationen im Photovoltaik-Bereich sind gerade jetzt vor dem Hinter­grund des massiven Markteintritts ausländischer Hersteller, gefallener Marktpreise und einer dadurch bedingten verschärften Wettbewerbs­situation dringend notwendig. Nur durch Innovationen können die Tech­nologie- und Marktführerschaft deutscher und nordrhein-westfälischer Unternehmen - und damit auch heimische Arbeitsplätze - auf Dauer gesichert werden“, sagte Wirtschaftsministerin Thoben.

Die TÜV Rheinland Immissionsschutz und Energiesysteme GmbH wird die Test- und Analyseverfahren von PV-Modulen weiterentwickeln und ihre entsprechenden Expertisen in die Arbeitspakete des Projekts ein­bringen. Der TÜV prüft bereits seit Jahren in Köln PV-Module nach inter-nationalen Standards und kann auf eine entsprechend umfassende Er­fahrung und Datenbasis zurückgreifen. Das Institut für Photovoltaik des Forschungszentrums Jülich GmbH wird die Arbeiten zur Leistungs­charakterisierung von Dünnschichtsolarmodulen leiten. Das Institut für Halbleitertechnik an der Fakultät für Elektrotechnik und Informations­technik der RWTH Aachen wird vor allem an der Ertragsoptimierung von Solarmodulen arbeiten. Dazu wollen die Forscher die Einflüsse verschiedener Aspekte auf den Ertrag eines Moduls analysieren.

Die Ergebnisse des Projekts, die in 4 Jahren vorliegen sollen, werden in Form von Handlungsempfehlungen sowie im Rahmen von Fachpubli­kationen und auf Workshops der Industrie und anderen Marktakteuren vorgestellt.

Das Projekt hatte sich erfolgreich beim ersten landesweiten Ziel 2-Ener­giewettbewerb gegen eine Vielzahl von Konkurrenzprojekten durch­setzen können und war von einer unabhängigen Jury zur Förderung vorgeschlagen worden.

„Wirtschaftswachstum und Klimaschutz sind keine Gegensätze. Die Photovoltaik-Branche hat sich zu einer industriepolitisch bedeutsamen Branche entwickelt: Im Jahr 2008 stieg die Zahl der Arbeitsplätze in der Photovoltaikbranche in Nordrhein-Westfalen um rund 7 Prozent auf fast 3.000 an. Der Umsatz der Branche erhöhte sich im gleichen Zeitraum sogar um 44 Prozent auf knapp 2 Milliarden Euro“, so Ministerin Thoben.

Die Anzahl der Beschäftigten im gesamten Bereich der regenerativen Energien in Nordrhein-Westfalen lag Ende 2008 bei etwa 22.400 Perso­nen. Das entspricht einer Zunahme von rund 6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Unternehmen haben im Jahr 2008 einen Umsatz von etwa 6,6 Milliarden Euro erwirtschaftet, was einem Wachstum von etwa 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeutet.

Weitere Informationen: www.energieregion.nrw.de

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Wirtschaft, Mittelstand und Energie, Telefon 0211 837-2417.

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