Land unterstützt Bochumer Initiative für Musikzentrum

28. Dezember 2010

Landesregierung unterstützt Bochumer Initiative für ein Musikzentrum im ViktoriaQuartier

Bochum erhält ein Musikzentrum als offenen Veranstaltungs- und Aktionsort. Dafür haben private Spender insgesamt 14,3 Millionen Euro zusammengebracht. Wirtschafts- und Städtebauminister Harry K. Voigtsberger und Kulturministerin Ute Schäfer begrüßten diese private Initiative, die ergänzt wird durch eine Förderung des Landes in Höhe von 7 Millionen Euro aus dem NRW-EU-Ziel2-Programm und dem Kulturetat.

Das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr und das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen teilen mit:

Düsseldorf, 28.12.2010. Bochum erhält ein Musikzentrum als offenen Veranstaltungs- und Aktionsort. Dafür haben private Spender insgesamt 14,3 Mio. Euro zusammengebracht. Wirtschafts- und Städtebauminister Harry K. Voigtsberger und Kulturministerin Ute Schäfer begrüßen diese private Initiative, die ergänzt wird durch eine Förderung des Landes in Höhe von 7 Millionen Euro aus dem NRW-EU-Ziel2-Programm und dem Kulturetat.

Mit diesen Mitteln soll ein offener Veranstaltungs- und Aktionsort geschaffen werden, der mit der Marienkirche funktional verbunden wird. Er steht für Proben und kleinere Veranstaltungen der Symphoniker zur Verfügung und kann für Projekte der kulturellen Bildung, für Konzerte der Musikschule, der geplanten „Zukunftsakademie Interkultur“ und andere im Kreativquartier angesiedelte Akteure genutzt werden.

„Das neue Konzept schafft ein allen Sparten und Akteuren zugängliches, offenes Zentrum, das zum Herzstück des im ViktoriaQuartier entstehenden Kreativquartiers werden wird. Damit erhalten auch die Bochumer Symphoniker endlich die lang ersehnte, ihren Bedürfnissen entsprechende Spielstätte“, erklärte Ministerin Ute Schäfer. Das Orchester werde hier zu einem Kernelement eines innovativen Projektes, das eine neue Rolle der klassischen Musik im Kulturleben einer Stadt erprobe, ergänzte die Ministerin. Das habe wenig zu tun mit den Philharmonien und Konzerthäusern in den Nachbarstädten, aber ganz viel mit der Entwicklung eines kreativen Zentrums für Bochum, mit der wechselseitigen Öffnung und Befruchtung der Kultursparten und Kultur-Szenen, mit der Gewinnung von neuen Publikumsschichten. Steven Sloane sei die ideale Künstlerpersönlichkeit für die Umsetzung eines solchen Konzeptes.

Minister Harry K. Voigtsberger: „Mit dem Musikzentrum und dem Umbau der Marienkirche bringen wir eine Investition von insgesamt 33,3 Mio. Euro im Herzen von Bochum auf den Weg – eine Investition, die zum Abschluss des Kulturhauptstadtjahres Ruhr.2010 die Kulturlandschaft aber vor allem den Wirtschaftsstandort Ruhrgebiet stärkt."

Zusätzlich zum Neubau des Musikzentrums steht für den aus Städtebaumitteln geförderten Umbau der Marienkirche wie bereits bisher geplant ein Budget von 9,6 Mio. Euro zzgl. des städtischen Anteils von 2,4 Mio. Euro zur Verfügung. Der Städtebauminister hat diese Förderung allerdings von Anfang an davon abhängig gemacht, dass die zwischen Stadt und Landesregierung laufenden Verhandlungen über die Übernahme der Jahrhunderthalle in städtische Trägerschaft erfolgreich zum Abschluss gebracht werden.

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