Landesregierung und Kindernothilfe stellen Projekte und Maßnahmen im Fairen Handel vor / Ministerin Schwall-Düren: „Fairer Handel ist zentrales Element zur Armutsbekämpfung“

20. September 2010

Landesregierung und Kindernothilfe stellen Projekte und Maßnahmen im Fairen Handel vor / Ministerin Schwall-Düren: „Fairer Handel ist zentrales Element zur Armutsbekämpfung“

Landesregierung und Kindernothilfe stellen Projekte und Maßnahmen im Fairen Handel vor / Ministerin Schwall-Düren: „Fairer Handel ist zentrales Element zur Armutsbekämpfung“

Die Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien und der Kindernothilfe e.V. teilen mit:

Ministerin Dr. Angelica Schwall-Düren und Dr. Jürgen Thiesbonenkamp, Vorsitzender der Kindernothilfe, haben im Rahmen eines ‚Fairen Frühstücks’ Maßnahmen und Projekte der Kindernothilfe und der Landesregierung im Bereich des fairen Handels sowie Produkte aus dem fairen Handel vorgestellt. Ministerin Schwall-Düren sagte, dass der faire Handel ein zentrales Element zur Armutsbekämpfung und dessen Förderung ein wichtiges entwicklungspolitisches Instrument der Landesregierung sei. Sie wolle sich dafür einsetzen, „dass im Beschaffungswesen des Landes zukünftig soweit möglich fair gehandelte Produkte – vom Kaffee über die Blumen bis zur Dienstkleidung – berücksichtigt werden.“

Dr. Thiesbonenkamp hob die Bedeutung des fairen Handels auch beim Thema Kunsthandwerk hervor. Er zeigte Beispiele von fair gehandeltem Schmuck des Kindernothilfepartners APDK in Kenia, einer Organisation, in denen Kinder mit Behinderungen gefördert werden und die Möglichkeit einer Ausbildung erhalten. Das Thema ‚Fairer Handel’ sei für die Kindernothilfe deshalb so wichtig, da „es einen Großteil unserer Partnerländer betrifft, in denen unser Hilfswerk aktiv ist“, so Thiesbonenkamp. „Fairer Handel beginnt für jeden von uns vor der eigenen Haustür. Jeder sollte hinterfragen, wo die Lebensmittel, die Kleidungsstücke oder die Steine auf der eigenen Terrasse herkommen und ob dafür Kinder ausgebeutet und ihre Rechte verletzt wurden oder Menschen zu unwürdigen Bedingungen schuften mussten.“

Am ‚Fairen Frühstück’ nahmen auch Dieter Overath, Geschäftsführer von TransFair, Joaquín Vásquez, Präsident des Kleinbauern-Dachverbandes UROCAL in Ecuador und Schmuckdesignerin Sonja Thiemann teil. Unter dem Motto der diesjährigen FAIREN WOCHE "Fair schmeckt mir!" hatten sie hier Gelegenheit über die Herausforderungen des fairen Handels zu diskutieren. Schwerpunktthemen waren dabei die positiven Auswirkungen des fairen Handels für die nachhaltige Produktion in Entwicklungsländern sowie die Gewinnung und Weiterverarbeitung von fair gehandelten Edelmetallen.

Abschließend machte Ministerin Schwall-Düren auch auf die internationale Fairhandelsmesse ‚FA!R2010’ vom 23.-25. September in den Dortmunder Westfalenhallen aufmerksam, die von der Landesregierung unterstützt wird. Die Förderung der Fairhandelsmesse ist Kernstück des breit angelegten mehrjährigen Kooperationsprojektes „FA!RKAUFEN“, dessen Etat von rund 2,5 Millionen EURO aus EU-, Bundes- und Landesmitteln bezuschusst wird. „Mit dem Projekt und der Messe ist es uns gelungen, erstmalig in diesem Bereich, den Schulterschluss mit dem konventionellen Handel und dem Messewesen zu erzielen. Beide wissen die Attraktivität und die Potentiale des fairen Handels immer stärker zu schätzen“, so die Ministerin.

Pressekontakt:

Kindernothilfe:

Tanja Wiese, tanja.wiese@knh.de, Tel.: 0203-7789150

Landesregierung:

Beate Hoffmann, beate.hoffmann@stk.nrw.de, Tel.: 0211-8371399

Dieser Pressetext ist auch über das Internet verfügbar unter der Internet-Adresse der Landesregierung http://www.nrw.de

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