Zukunftsvertrag „Studium und Lehre stärken“ tritt 2021 in Kraft

Landesregierung stellt Hochschulen dauerhaft mehr als 900 Millionen Euro zur Qualitätsverbesserung von Studium und Lehre zur Verfügung

30. Juni 2020

Ministerin Pfeiffer-Poensgen: Es sollen mehr Dauerstellen an den Hochschulen geschaffen und die Betreuungssituation der Studierenden verbessert werden

Die Landesregierung stellt den Hochschulen in Nordrhein-Westfalen ab 2021 neben der Grundfinanzierung dauerhaft mehr als 900 Millionen Euro pro Jahr zur Verfügung.

 
Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft teilt mit:

Die Landesregierung stellt den Hochschulen in Nordrhein-Westfalen ab 2021 neben der Grundfinanzierung dauerhaft mehr als 900 Millionen Euro pro Jahr zur Verfügung. Die Gelder kommen aus dem Zukunftsvertrag „Studium und Lehre stärken“ (ZSL), dem Nachfolger des bisherigen Hochschulpakts. Der ZSL, der von Bund und Ländern gemeinsam finanziert wird, unterscheidet sich von seinem Vorgänger insbesondere darin, dass er langfristig ausgelegt ist. Damit verfolgt er zwei große Ziele: den Erhalt der Studienkapazitäten und die Qualitätsverbesserung von Studium und Lehre.

„Mit dem ZSL stellen wir den Hochschulen in Nordrhein-Westfalen neben der Grundfinanzierung dauerhaft Mittel zur Verfügung. Diese können insbesondere für die Einrichtung von unbefristeten Beschäftigungsverhältnissen genutzt werden. Die langfristige Finanzierung schafft mehr Planungssicherheit für die Hochschulen. Unser klares Ziel ist, dass sich die Qualität von Studium und Lehre dadurch flächendeckend und nachhaltig verbessert“, sagt Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen.

Die Landesregierung stellt den Hochschulen den überwiegenden Teil der Mittel unmittelbar parametergesteuert zur Verfügung. Die Verträge mit den Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) hierzu sind nun unterzeichnet worden. Das Prämienmodell des Landes enthält auch einen finanziellen Anreiz, der die Hochschulen zur Einstellung von mehr wissenschaftlichem Personal und damit zu einer Verbesserung der Betreuungssituation zusätzlich motivieren soll.

„Die Mittel kommen gerade zur richtigen Zeit. Die Herausforderungen sind nach wie vor riesig. Angesichts von Rekordstudierendenzahlen benötigen wir dringend hervorragendes Personal, um den uns anvertrauten jungen Menschen bessere Betreuungsverhältnisse zu ermöglichen. Insofern auch ein Dank an die Landesregierung, die es uns ermöglicht, weitere Schritte in die richtige Richtung zu tun“, sagt Professor Lambert T. Koch, Vorsitzender der Landesrektorenkonferenz der Universitäten in Nordrhein-Westfalen.
 
Auch Professor Marcus Baumann, Vorsitzender der Landesrektorenkonferenz der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften, äußert sich sehr positiv zum ZSL: „Gerade in diesen schweren und bewegten Zeiten wissen die HAW dieses Zeichen der Verlässlichkeit für die finanzielle Sicherstellung der Organisation ihrer Aufgaben in der Lehre außerordentlich zu schätzen. Die Gesellschaft braucht gerade jetzt gut ausgebildete Hochschulabsolventinnen und Hochschulabsolventen, die zupacken und die Auswirkungen der Krise bewältigen helfen. Unseren Studierenden wollen wir daher mehr denn je mit klugen Lehr- und Betreuungskonzepten ein erfolgreiches Studium ermöglichen.“
 

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