Forschungskompetenz der Hochschule Ostwestfalen-Lippe überzeugt

9. Dezember 2011

Landesregierung sichert die Startfinanzierung für Fraunhofer-Anwendungszentrum in Ostwestfalen zu / Forschungskompetenz der Hochschule Ostwestfalen-Lippe überzeugt

Das Land Nordrhein-Westfalen wird in den kommenden fünf Jahren den Aufbau und den Betrieb des bundesweit ersten Fraunhofer-Anwen­dungszentrums an einer Fachhochschule mit 3,2 Millionen Euro finanzieren. Das sagten Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und Wissenschaftsministerin Svenja Schulze heute bei einem Spitzentreffen in der Staatskanzlei dem Präsidenten der Fraunhofer-Gesellschaft zu.

Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung teilt mit:

Das Land Nordrhein-Westfalen wird in den kommenden fünf Jahren den Aufbau und den Betrieb des bundesweit ersten Fraunhofer-Anwen­dungszentrums an einer Fachhochschule mit 3,2 Millionen Euro finanzieren. Das sagten Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und Wissenschaftsministerin Svenja Schulze heute bei einem Spitzentreffen in der Staatskanzlei dem Präsidenten der Fraunhofer-Gesellschaft zu. „Damit stärken wir erneut den Forschungsstandort Ostwestfalen-Lippe“, betonte Schulze. „Nach dem Aufbau einer Fraunhofer-Projektgruppe an der Universität Paderborn ist dies ein weiterer Meilenstein für die Weiterentwicklung dieser dynamischen Forschungsregion. Das Anwendungszent­rum erhöht zugleich die Attraktivität des Standorts für Studierende und leistet damit einen Beitrag zur langfristigen Sicherung des Ingenieurnachwuchses in der Region.“ Angesiedelt wird das Fraunhofer-Anwendungszentrum für Industrial Automation (INA) an der Hochschule Ostwestfalen-Lippe in Lemgo.

Ministerpräsidentin Kraft: „Die Ansiedlung des Fraunhofer-Anwendungs­zentrums an der Hochschule Lemgo unterstreicht die Attraktivität des Innovationsstandortes Nordrhein-Westfalen. Ich erwarte von diesem Anwendungszentrum nachhaltige Impulse für Wissenschaft und Wirtschaft weit über die Region hinaus. Besonders erfreulich ist, dass die Fraunhofer-Gesellschaft eine Partnerschaft mit einer Fachhochschule eingegangen ist. Dies unterstreicht die große Bedeutung anwendungsorientierter Forschung und regionaler Vernetzung. Diese zukunftsweisende Kooperation ist ein gutes Beispiel für die Innovationspolitik des Landes.“

„Die Kooperation mit der Hochschule Lemgo dient als ein erstes Testfeld für eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen Fraunhofer und den Fachhochschulen. Die enge Verzahnung zwischen Forschung und regionaler Industrie an einem gemeinsamen Entwicklungsort – wie sie am CIIT in Lemgo betrieben wird - ist ein vielversprechender Ansatz, um den Transfer von Technologie und Know How zu intensivieren und zu beschleunigen," unterstreicht Prof. Hans-Jörg Bullinger, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, die Bedeutung des neuen Anwendungszentrum für die Wirtschaft.

Zum Jahresbeginn 2012 soll das Anwendungszentrum seine Arbeit aufnehmen. Zum Ende der fünfjährigen Aufbauphase werden rund 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu Fragen der industriellen Automatisierung forschen und arbeiten. In der Startphase des Anwendungszentrums wird ein Forschungsschwerpunkt auf der Erhöhung der Energieeffizienz von Produktionsanlagen liegen: Durch Integration in sogenannte Smart Grids (intelligente Stromnetze) soll Energie optimal genutzt werden. Smart Grids passen ihren Energieverbrauch automatisch an, je nachdem, wann welche Stromart günstig verfügbar ist.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung, Telefon 0211 896-4790.

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