Landesregierung sichert den sozialen Wohnungsbau

15. Juli 2009

Landesregierung sichert den sozialen Wohnungsbau – Förderangebot 2009 wird gut angenommen

„Das Wohnungsbauvermögen bleibt in öffentlicher Hand und wird keineswegs auf dem Altar ‚Privat vor Staat’ geopfert“, sagte Bauminister Lutz Lienenkämper heute in Düsseldorf. „Allein, dass wir das Wohnraumförderprogramm 2009 wegen des großen Bedarfs von geplanten 840 Millionen Euro auf 950 Millionen Euro aufgestockt haben, zeigt den Stellenwert, den wir diesem Thema beimessen", so der Minister.

Das Ministerium für Bauen und Verkehr teilt mit:

„Die Aussage, mit der Vollintegration des Wohnungsbauvermögens in die NRW.BANK und der Aufhebung der Zweckbindung würde die Axt an den gesamten sozialen Wohnungsbau gelegt, ist barer Unsinn. Die NRW.BANK ist eine staatliche Bank, an der Private nicht beteiligt sind. Das Wohnungsbauvermögen bleibt also in öffentlicher Hand und wird keineswegs auf dem Altar ‚Privat vor Staat’ geopfert“, sagte Bauminister Lutz Lienenkämper heute (15. Juli 2009) in Düsseldorf. „Selbstverständlich wird auch in Zukunft in Nordrhein-Westfalen sozialer Wohnraum gefördert. Allein, dass wir das Wohnraumförderprogramm 2009 wegen des großen Bedarfs von geplanten 840 Millionen Euro auf 950 Millionen Euro aufgestockt haben, zeigt den Stellenwert, den wir diesem Thema beimessen. Erklärtes Ziel ist es, weiterhin alle förderfähigen Anträge zu bewilligen“, so der Minister. Bereits im vergangenen Jahr wurden zusätzliche 108 Millionen Euro aus dem Landeswohnungsbauvermögen bereitgestellt, so dass mit dem Gesamtvolumen von 948 Millionen Euro 2008 rund 17.000 Wohneinheiten gebaut werden können.

Lienenkämper betonte, dass entgegen aller Behauptungen der soziale Wohnungsbau mit der vom Kabinett am 9. Juni 2009 beschlossenen Neufassung des Wohnungsbaugesetzes in Nordrhein-Westfalen zukunftssicher gemacht werde. „Wir müssen den Herausforderungen vor allem im Hinblick auf die regionalen Unterschiede, den demografischen Wandel, die energetische Sanierung und die städtebauliche Funktion von Wohnquartieren entsprechen können. Dafür ist das Gesetz die richtige Grundlage. Mit der Eingliederung der WfA wird die NRW.Bank als Förderbank gestärkt. Wie bisher werden die Förderschwerpunkte von den politischen Gremien festgelegt; für die Wohnraumförderung bleibt der Bauminister verantwortlich“, erklärte Lienenkämper.

Wie gut das Förderangebot des Landes der Nachfrage entspricht, zeigen auch die ersten Bewilligungsergebnisse des laufenden Jahres. Bis zum 30. Juni wurden schon rund 60,8 Millionen Euro für den Mietwohnungsbau bewilligt. Zum gleichen Zeitpunkt im vergangenen Jahr waren es rund 40,3 Millionen Euro. Besonders deutlich ist der Anstieg bei den Mieteinfamilienhäusern für Familien mit Kindern: 2009 wurden bisher schon 110 Projekte bewilligt, im Vergleichzeitraum 2008 waren es nur 14. Bei den geförderten Wohnheimplätzen für Menschen mit Behinderungen stieg die Bewilligungsquote um das fast 2,5-fache. „Das gute Zwischenergebnis in umso erfreulicher, weil es der örtlichen mittelständischen Bauwirtschaft in der Krise zu Gute kommt“, sagte der Bauminister.

Insgesamt beträgt das durch die nordrhein-westfälische Wohnungsbauförderung im Zeitraum 2008-2009 ausgelöste Investitionsvolumen rund sechs Milliarden Euro. Von den 950 Millionen Euro Fördermitteln 2009 werden Eigenheime für Familien (500 Millionen Euro), barrierefreie Mietwohnungen und Wohnheime (Neubau und Umbau für 350 Millionen Euro) und Modernisierungsmaßnahmen im Wohnungsbestand (100 Millionen Euro) mit zinsgünstigen Krediten unterstützt.

Weitere

Pressemitteilungen

Weitere

Informationen

Pressefotos

Download

Keine Ergebnistreffer

Kontakt

Pressestelle

Keine Ergebnistreffer

Verwandte

Meldungen

Verwandte

Themen

Information

Downloads

Keine Ergebnistreffer

Links

Zum Thema

Information

Karte

Abonnieren

Newsletter

Abonnieren Sie hier den Newsletter der Landesregierung Nordrhein-Westfalen oder bestellen Sie ihn ab.