Landesregierung setzt Initiative „Kein Abschluss ohne Anschluss – Übergang Schule-Beruf in NRW“ konsequent um

5. Juni 2013

Landesregierung setzt Initiative „Kein Abschluss ohne Anschluss – Übergang Schule-Beruf in NRW“ konsequent um

Beim Spitzengespräch des Ausbildungskonsenses in Nordrhein-Westfalen haben die Partner aus Landesregierung, Wirtschaft, Kommunen und Arbeitsagenturen den aktuellen Stand der Umsetzung des neuen Übergangssystems erörtert, das in sieben Referenzkommunen gestartet wurde. Bereits 24.000 Achtklässler in Aachen, Bielefeld, Borken, Dortmund, Mülheim, dem Rheinisch-Bergischen Kreis und dem Kreis Siegen-Wittgenstein erhalten im laufenden Schuljahr 2012/13 eine stärken- und handlungsorientierte Analyse ihrer Potentiale („Potentialanalyse“) zur Verbesserung ihrer Berufsorientierung. Damit werden jetzt schon 90 Prozent der Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen in den Referenzkommunen und -kreisen von diesem Angebot erreicht. Das ist eine deutliche Steigerung im Vergleich zum letzten Schuljahr mit rund 57 Prozent. Die Landesregierung fördert die kommunale Koordinierung des Übergangssystems bei allen beteiligten Kommunen aus Mitteln des europäischen Sozialfonds. Insgesamt stellt die Landesregierung (MAIS) im Jahr 2013 rund 52 Millionen Euro aus Landes- und EU-Mitteln zum Beispiel für die Berufsorientierung ab Klasse 8 oder für die kommunale Koordinierung zur Verfügung. Bereits seit 2012 stellt das Schulministerium 70 Lehrerstellen für die Berufs- und Studienorientierung, ab Sommer 2013 werden es insgesamt 140 Lehrerstellen sein.

Minister Schneider und Ministerin Löhrmann betonen Bedeutung von Praktikums- und Ausbildungsangeboten durch die Unternehmen

Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales und das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilen mit:

Beim heutigen Spitzengespräch des Ausbildungskonsenses in Nordrhein-Westfalen haben die Partner aus Landesregierung, Wirtschaft, Kommunen und Arbeitsagenturen den aktuellen Stand der Umsetzung des neuen Übergangssystems erörtert, das in sieben Referenzkommunen gestartet wurde.

Bereits 24.000 Achtklässler in Aachen, Bielefeld, Borken, Dortmund, Mülheim, dem Rheinisch-Bergischen Kreis und dem Kreis Siegen-Wittgenstein erhalten im laufenden Schuljahr 2012/13 eine stärken- und handlungsorientierte Analyse ihrer Potentiale („Potentialanalyse“) zur Verbesserung ihrer Berufsorientierung. Damit werden jetzt schon 90 Prozent der Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen in den Referenzkommunen und -kreisen von diesem Angebot erreicht. Das ist eine deutliche Steigerung im Vergleich zum letzten Schuljahr mit rund 57 Prozent.

Außerdem erhalten künftig alle Schülerinnen und Schüler im Rahmen von betrieblichen Berufsfelderkundungen Einblick in unterschiedliche berufliche Arbeitsfelder. Diese Erkundungen sind jeweils mindestens eintägig und erfolgen in drei unterschiedlichen Berufsfeldern, zum Beispiel in einem Metallbetrieb, einer Pflegeeinrichtung oder im Einzel¬handel. In den sieben Referenzkommunen wird dies im Jahr 2013 für gut 16.500 junge Menschen realisiert. Das sind bereits im ersten Durchgang ca. 62 Prozent aller Schülerinnen und Schüler in den an¬gesprochenen 8. Klassen der Referenzkommunen.

Schulministerin Löhrmann: „Die Schulen in den Referenzkommunen und -kreisen leisten hier gute Arbeit. Wir wollen Schülerinnen und Schülern einen reibungslosen Einstieg in Studium und Beruf ermöglichen. Unser Ziel ist, dass kein junger Mensch mehr einen Abschluss ohne Anschluss macht.“ Mit einer systematischen Berufs- und Studienorientierung ab der 8. Klasse sollen Jugendliche über eigene Stärken und Talente sowie über mögliche Berufe informiert werden. „Die fundierte Berufs- und Studienorientierung soll dazu beitragen, Ausbildungsabbrüche zu vermeiden und Warteschleifen abzubauen“, erklärte Landesarbeitsminister Guntram Schneider.

Gerade bei der Umsetzung des Instruments zur Berufs- und Studienorientierung sei die Wirtschaft besonders gefordert. Minister Schneider: „Eine ausreichende Anzahl an betrieblichen Plätzen für Berufsfelderkundungen und vor allem bei den Ausbildungsangeboten ist unbedingt notwendig, damit die Anstrengungen, die die Landesregierung bei der Berufsorientierung und Berufsvorbereitung unternimmt, auch bei den Jugendlichen ankommen. Berufe und betriebliche Realität kann man eben am besten im Betrieb erfahren. Der Anteil der im Betrieb stattfindenden Berufsfelderkundungen muss zukünftig noch deutlich gesteigert werden.“

Mittlerweile haben neben den sieben Referenzkommunen und -kreisen landesweit 24 weitere Kommunen den ersten Schritt zur Umsetzung der Initiative „Kein Abschluss ohne Anschluss – Übergang Schule-Beruf NRW“ gemacht, indem sie eine kommunale Koordinierung etabliert haben. Weitere 13 Kommunen werden noch in diesem Jahr hinzukommen.

Die Landesregierung fördert die kommunale Koordinierung des Übergangssystems bei allen beteiligten Kommunen aus Mitteln des europäischen Sozialfonds. Insgesamt stellt die Landesregierung (MAIS) im Jahr 2013 rund 52 Millionen Euro aus Landes- und EU-Mitteln zum Beispiel für die Berufsorientierung ab Klasse 8 oder für die kommunale Koordinierung zur Verfügung.

Bereits seit 2012 stellt das Schulministerium 70 Lehrerstellen für die Berufs- und Studienorientierung, ab Sommer 2013 werden es insgesamt 140 Lehrerstellen sein.

Bis zum Schuljahr 2018/2019 soll flächendeckend das neue Übergangssystem eingeführt sein.

Zentrale Ziele des neuen Übergangssystems sind:

  • weniger Ausbildungs- und Studienabbrüche durch eine bessere Berufsorientierung ab der achten Klasse
  • flächendeckende und verlässliche Standardelemente und zielgruppenbezogene Angebote, statt der bisherigen Maßnahmenvielfalt und Projekte
  • Ausbildungsangebote für Jugendliche statt Warteschleifen ohne Qualifizierungseffekt
  • dringend gesuchte junge Fachkräfte schneller und gezielter in die Betriebe bringen

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales, Telefon 0211 855-3118 oder an die Pressestelle des Ministeriums für Schule und Weiterbildung Telefon 0211 5867-3505.

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