Landesregierung: Schlecker-Entscheidung schwerer Schlag für bundesweit 11.200 Beschäftigte

29. März 2012

Landesregierung: Schlecker-Entscheidung schwerer Schlag für bundesweit 11.200 Beschäftigte / Ministerpräsidentin Kraft: Start einer gemeinsamen Vermittlungsoffensive

Wirtschaftsminister Harry K. Voigtsberger und Arbeitsminister Guntram Schneider zeigten sich über die aktuelle Entwicklung bei Schlecker be­stürzt: „Dass die Schlecker-Auffanglösung jetzt gescheitert ist, das ist ein schwerer Schlag für die rund 11.200 Schlecker-Beschäftigten, denen jetzt zum 1. April die Kündigung droht“.

Zur aktuellen Entwicklung bei Schlecker teilt die Landesregierung mit:

Wirtschaftsminister Harry K. Voigtsberger und Arbeitsminister Guntram Schneider zeigten sich über die aktuelle Entwicklung bei Schlecker be­stürzt: „Dass die Schlecker-Auffanglösung jetzt gescheitert ist, das ist ein schwerer Schlag für die rund 11.200 Schlecker-Beschäftigten, denen jetzt zum 1. April die Kündigung droht“.

Voigtsberger hatte bis zum Schluss für eine gemeinsame Länderlösung gekämpft: „Über Parteigrenzen hinweg waren inzwischen die Landes­regierungen in der Mehrzahl der betroffenen Bundesländer bereit, die Finanzierung der Transfergesellschaft über Bürgschaften sicher zu stellen. NRW stand bis zuletzt zu seiner Zusage, eine Rückbürgschaft über die NRW-Bank in Höhe von 12,5 Millionen Euro bereitzustellen. Allein Bayern, Niedersachsen und Sachsen räumen politischen Glaubenssätzen einen höheren Stellenwert ein als dem Schicksal der Menschen“, erklärte Wirtschaftsminister Harry K. Voigtsberger.

Arbeitsminister Guntram Schneider betonte: „Wir haben getan, was möglich war. Allein in Nordrhein-Westfalen sind nun nach Angaben des Insolvenzverwalters mehr als 2.200 Beschäftigte - zum überwiegenden Teil Frauen - vom Scheitern der Transfergesellschaft betroffen. Nun müssen wir prüfen, ob es andere Möglichkeiten gibt, sie zu unter­stützen.“

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft bedauerte das Scheitern der Schlecker-Auffanglösung: „Die Landesregierung und die Regional­direktion der Bundesagentur für Arbeit in Nordrhein-Westfalen wollen nun gemeinsam eine Vermittlungsoffensive starten. Mit ihr soll den Schlecker-Beschäftigten möglichst schnell eine neue berufliche Perspektive gegeben werden.“

Die Regionaldirektion werde in dieser konzertierten Aktion erfahrenes Personal abstellen, das Profilingmaßnahmen durchführt und geeignete Stellen suchen wird, so die Ministerpräsidentin weiter. Eventuell not­wendig werdende Trainings- und Qualifizierungsmaßnahmen stehen zur Verfügung und werden finanziert.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr, Telefon 0211 3843-1015 oder an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales, Telefon 0211 855-3118.

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