60 Millionen Euro zur Verbesserung der Wohnqualität für Menschen mit Behinderungen

9. Januar 2009

Landesregierung investiert 60 Millionen Euro zur Verbesserung der Wohnqualität für Menschen mit Behinderungen / Fachtagung „Teilhabe für alle – Wohnbeispiele“ in Münster

„Alle Menschen sollen möglichst selbst bestimmen können, wie sie wohnen und wo sie wohnen“, darin sind sich Walter Döllinger, Staatssekretär im Gesundheitsministerium, und Günter Kozlowski, Staatssekretär im Bauministerium, einig. „Menschen mit Behinderung brauchen Wohnraum von guter Qualität und für sie passende Dienstleistungen in allen Regionen unseres Landes. Nur dann können sie wirklich ,mittendrin’ wohnen“, so die beiden Staatssekretäre weiter.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales und das Ministerium für Bauen und Verkehr teilen mit:

„Alle Menschen sollen möglichst selbst bestimmen können, wie sie wohnen und wo sie wohnen“, darin sind sich Dr. Walter Döllinger, Staatssekretär im Gesundheitsministerium, und Günter Kozlowski, Staatssekretär im Bauministerium, einig. „Menschen mit Behinderung brauchen Wohnraum von guter Qualität und für sie passende Dienstleistungen in allen Regionen unseres Landes. Nur dann können sie wirklich ,mittendrin’ wohnen“, so die beiden Staatssekretäre weiter.

Wie das Land Investoren, Planer, Soziale Träger und Kommunen beim Bau von Wohnraum unterstützt und für eine verlässliche soziale Infrastruktur sorgt, präsentierten Dr. Döllinger und Kozlowski heute (9. Januar 2009) in Münster auf der „Mittendrin – Wohnprojekte für Menschen mit Behinderung“. Bauherren demonstrierten an herausragenden Projekten, wie sie mit Hilfe der sozialen Wohnraumförderung die Wohnqualität für Menschen mit Behinderung verbessern konnten.

Die Veranstaltung ist eine von vielen Aktivitäten des behindertenpolitischen Programms „Teilhabe für alle“ mit 52 Maßnahmen und Projekten der Bereiche Arbeit, Bildung und Familie, Wohnen, Verkehr und Abbau von Barrieren. Im Jahr 2008 waren für das gesamte Programm rund 188 Millionen Euro vorgesehen. Davon 60 Millionen für den Bereich Wohnen und 110 Millionen Euro für den Bereich Verkehr“, erklärten die Staatssekretäre.

„Die Landesregierung will Menschen mit Behinderungen in die Mitte unserer Gesellschaft holen. „Mittendrin“ ist darum genau das richtige Motto der Veranstaltung.“, betonte Dr. Döllinger.

Wohnen ist ein zentraler Lebensbereich und deshalb ein Schwerpunkt im Programm „Teilhabe für alle“. Günter Kozlowski: „Wir brauchen genügend Wohnraum ohne Barrieren an guten Standorten. Dieser Wohnraum muss für Menschen mit Behinderung bezahlbar sein. Das gilt auch für die ,zweite Miete’, die Heizkosten. Deshalb setze ich dieses Jahr einen Schwerpunkt beim energiesparenden Bauen.“ Im Wohnraumförderungsprogramm 2009 werden wieder 60 Millionen Euro als zinsgünstige Darlehen für Bauinvestitionen reserviert, die helfen, die Wohnqualität für Menschen mit Behinderung zu verbessern. Attraktive und passgenaue Förderangebote für den Neubau und die Anpassung bestehender Gebäude an geänderte Wohnbedarfe stehen ab Februar zur Verfügung. Gefördert werden alle Wohnformen: selbst genutzte Eigenheime, Mietwohnungen und Betreuungseinrichtungen.

„Ich freue mich, dass unsere Gäste auf einem Markt der Möglichkeiten mit Architekten, Bauherren und Bewilligungsbehörden ins Gespräch kommen können. Mit diesen Kontakten können vielleicht schon die ersten neuen Projekte gestartet werden“, sagte Staatssekretär Kozlowski weiter.

Dr. Walter Döllinger kündigte für 2009 die zweite Fortschreibung des Programms „Teilhabe für alle“ an. „Bereits 2008 konnten wir neun neue Projekte aufnehmen.“ Dazu gehörte die „Info-Tour NRW Kommunikationshilfen 2008“ des Landesverbandes der Schwerhörigen und Ertaubten Nordrhein-Westfalen. In allen Regierungsbezirken können sich Betroffene über Kommunikationshilfen wie Gebärdendolmetscher und Induktionsschleifen sowie Finanzierungsmöglichkeiten im praktischen Einsatz beraten lassen.

Dr. Döllinger und Kozlowski zeigten sich optimistisch, dass sich alle gesellschaftlichen Kräfte in Nordrhein-Westfalen der Aufgabe stellen, behinderte Menschen in die Mitte der Gesellschaft zu holen.

Zum Hintergrund:
In Nordrhein-Westfalen leben 2,3 Millionen Menschen mit Behinderungen. 1,6 Millionen von ihnen sind schwerbehindert.

 

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