Landesregierung fördert quantitativen und qualitativen Ausbau der Ganztagsbildung in allen Schulformen

25. Mai 2011

Landesregierung fördert quantitativen und qualitativen Ausbau der Ganztagsbildung in allen Schulformen

Schulministerin Sylvia Löhrmann und Klaus Schäfer, Staatssekretär im Familienministerium, haben am Morgen die fünfte Ganztagsmesse des Landes Nordrhein-Westfalen in Hamm eröffnet. Über 2.500 Teilnehmende aus Schule, Jugendhilfe, Sport, Kultur, kommunaler Verwaltung und Schulaufsicht tauschen sich heute über die Qualität des weiteren Ganztagsausbaus aus.

Düsseldorf, 25. Mai 2011. Schulministerin Sylvia Löhrmann und Klaus Schäfer, Staatssekretär im Familienministerium, haben am Morgen die fünfte Ganztagsmesse des Landes Nordrhein-Westfalen in Hamm eröffnet. Über 2.500 Teilnehmende aus Schule, Jugendhilfe, Sport, Kultur, kommunaler Verwaltung und Schulaufsicht tauschen sich heute über die Qualität des weiteren Ganztagsausbaus aus. Die Ganztagsmesse wird organisiert von der Serviceagentur Ganztägig Lernen in Nordrhein-Westfalen (SAG), einer gemeinsamen Einrichtung des Ministeriums für Schule und Weiterbildung, des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport, der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) und des Instituts für soziale Arbeit (ISA). An zahlreichen Messeständen präsentieren Kommunen, Träger und Schulen gute Praxisbeispiele, in Foren debattieren sie über die Anforderungen und die Umsetzung eines qualitativ hochwertigen Ganztags.

Ministerin Sylvia Löhrmann stellte nach der Abschlusssitzung der Bildungskonferenz im Landtag vom vergangenen Freitag noch einmal die Empfehlungen für die Politik vor: "Ganztagsbildung gehört immer selbstverständlicher zum Profil innovativer und guter Schulen. Die Landesregierung wird den Ganztag bedarfsgerecht ausbauen - in allen Schulformen. Die Bildungskonferenz hat die Entwicklung eines Ausbauplans bis zum Jahr 2020 empfohlen. Dabei steht nicht allein der quantitative Ausbau zur Debatte. Es geht auch - und das ist neu gegenüber den Konzepten der Vergangenheit - um qualitative Standards, die sich in gesetzlichen Regelungen und einer entsprechenden Finanzausstattung der Schulen, der Träger und der Kommunen niederschlagen sollen. Der Landtag wird sich jetzt mit den Empfehlungen befassen."

Familienministerin Ute Schäfer sagte anlässlich der Eröffnung der Ganztagsmesse: "Ganztagsbildung ist eine umfassende und anspruchsvolle gemeinsame Aufgabe der Schule und der außerschulischen Partner, vor allem aus Jugendhilfe, Kultur und Sport. Ich begrüße, dass die Bildungskonferenz darüber hinaus nicht nur den Ausbau der Zusammenarbeit von Schule, Jugendhilfe, Kultur und Sport im Ganztag, sondern auch die Sicherung der Infrastruktur der vielen Partner der Schule außerhalb des Ganztags empfohlen hat. Kinder und Jugendliche brauchen vielfältige Anregungen - in der Schule und außerhalb der Schule. Ein wichtiger Schritt ist die Erhöhung des Kinder- und Jugendförderplans des Landes von 80 auf 100 Millionen Euro."

Die ersten offenen Ganztagsschulen im Primarbereich sind in NRW mit Beginn des Schuljahres 2003/2004 an den Start gegangen. Heute besucht ein Drittel aller Kinder und Jugendlichen im Land eine Ganztagsschule. In den etwa 3000 offenen Ganztagsschulen im Primarbereich (darunter 240 Förderschulen)  stehen im Schuljahr 2010/2011 rund 216.000 Plätze zur Verfügung. In der Sekundarstufe I gibt es rund 800 gebundene Ganztagsschulen und 217 gebundene Ganztagsförderschulen.

Weitere Informationen zum Ganztag in Nordrhein-Westfalen:
Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes NRW      
GanzTag in NRW         
Bildungsberichterstattung Ganztagsschule NRW   

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