Hilfsprojekt: Für Opfer der Flutkatastrophe in Pakistan

26. August 2010

Landesregierung fördert Soforthilfe für Opfer der Flutkatastrophe in Pakistan / Projekt soll die unmittelbare Versorgung von 10.500 Menschen sicherstellen

Mit einem konkreten Hilfsprojekt wird die Landesregierung unter Ministerpräsidentin Hannelore Kraft die Opfer der Flutkatastrophe in Pakistan unterstützen. Zusammen mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) sollen in der Provinz Sindh im Süden Pakistans 1500 Familien gezielt mit Hilfsgütern versorgt werden. Das sind rund 10.500 Men­schen.

Die Landesregierung teilt mit:

Mit einem konkreten Hilfsprojekt wird die Landesregierung unter Ministerpräsidentin Hannelore Kraft die Opfer der Flutkatastrophe in Pakistan unterstützen. Zusammen mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) sollen in der Provinz Sindh im Süden Pakistans 1500 Familien gezielt mit Hilfsgütern versorgt werden. Das sind rund 10.500 Men­schen. Diese Survival-Kits umfassen das Notwendigste, das die Be­troffenen zum Überleben benötigen, wie Zelte und Decken, Medika­mente, Hygienear­tikel und Haushaltsgegenstände.

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft: „Täglich erreichen uns die Bilder der Flutkatastrophe in Pakistan. Und es berührt mich jedes Mal sehr, die Opfer – vor allem Kinder und ältere Menschen – dem unvorstellbaren Ausmaß dieser Katastrophe hilflos ausgeliefert zu sehen. Deswegen hat die Landesregierung beschlossen, schnelle und vor allem unbürokrati­sche Hilfe zu leisten. Ich freue mich, dass die Spendenbereitschaft in Nordrhein-Westfalen und der Bundesrepublik langsam steigt. Bitte hel­fen auch Sie diesen Menschen, wenn Sie die Möglichkeit dazu haben.“

Ziel ist es, die Lebenssituation der Menschen unmittelbar zu verbessern. Mit den Hygieneartikeln und den Trinkwassertanks kann die Verbreitung von Krankheiten verhindert werden. Die medizinische Grundversorgung der Hilfsempfänger soll durch insgesamt vier medizinische Einheiten gewährleistet werden, die eng mit den Gesundheitsbehörden vor Ort zusammenarbeiten. Mit den gespendeten Haushaltsgeräten können die Familien in der Provinz Sindh die gespendeten Nahrungsmittel aus dem World Food Programme (WFP) der Vereinten Nationen individuell zube­reiten. Das Projektvolumen der Landesregierung beträgt insgesamt 500.000 Euro.
Das DRK gilt als in der Region erfahrener Akteur, der sicherstellen kann, dass die benötigte Hilfe schnell und unbürokratisch bei den Men­schen ankommt und so das Überleben sichert. Als einzige Institution arbeitet das DRK vor Ort mit der lokalen Hilfsorganisation „Roter Halbmond“ zusammen, die Teil des Internationalen Roten Kreuzes ist und als seriöser und langjähriger bewährter Partner gilt.

Wenn Sie die Opfer der Flutkatastrophe in Pakistan unterstützen wollen, wenden Sie sich bitte an die bewährten Hilfsorganisationen, wie zum Beispiel den Malteser Hilfsdienst, Diakonie Katastrophenhilfe, Johanni­ter, Caritas oder das DRK. Weitere Informationen über Internationale Hilfsorganisationen bekommen Sie auch direkt beim Auswärtigen Amt, Stichwort Humanitäre Hilfe.

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