Landesregierung fördert Kommunales Integrationsmanagement

Landesregierung fördert 192 Koordinierungsstellen zur Umsetzung des Kommunalen Integrationsmanagements

2. Dezember 2020

Anträge können von Kreisen, kreisfreien und kreisangehörigen Städten ab sofort gestellt werden

Die Integration von Menschen mit Einwanderungsgeschichte ist ein zentrales Anliegen der Landesregierung.

 
Das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration teilt mit:

Die Integration von Menschen mit Einwanderungsgeschichte ist ein zentrales Anliegen der Landesregierung. Ein wichtiger Partner dabei sind die Kommunen. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor für gelingende Integrationsarbeit vor Ort ist die Vernetzung, verschiedener Ämter und Akteure, um Menschen zielgerichtet bei der Integration zu unterstützen. Helfen sollen dabei insgesamt 192 kommunale Koordinierungsstellen und bis zu 54 Verwaltungsassistenzstellen in Kreisen und kreisfreien Städten, die von der Landesregierung allein in 2021 mit 20 Millionen Euro gefördert werden. Ab sofort können hierfür Anträge auf Förderung beim Kompetenzzentrum für Integration gestellt werden.
 
Integrationsminister Joachim Stamp: „Integration findet in den Kommunen statt. Wir wollen die Städte in Nordrhein-Westfalen noch stärker dabei unterstützen, dass Integrationsarbeit gelingt. Deswegen freue ich mich, dass wir – trotz Corona-Pandemie – nun einen großen Schritt vorangekommen sind. Mit dem Kommunalen Integrationsmanagement unterstreicht Nordrhein-Westfalen seine Rolle als Einwanderungsland.“
 
Serap Güler, Staatssekretärin für Integration: „Wir fördern den Aufbau verlässlicher Strukturen in Kommunen und für Menschen mit Einwanderungsgeschichte. Nordrhein-Westfalen verfügt über eine bundesweit einzigartige kommunale integrationspolitische Infrastruktur.“
 
Im Rahmen der Förderung können bis zu vier Personalstellen bei Kreisen und drei Personalstellen bei kreisfreien Städten finanziert werden. Sofern bei kreisangehörigen Kommunen eine Ausländerbehörde, ein Jugendamt und ein Integrationsrat oder Integrationsausschuss vorhanden sind, kann jede Kommune, die diese Voraussetzungen erfüllt, eine weitere Koordinierungsstelle beantragen. Damit wird auch der kreisangehörige Raum, der bei der Integration eine wichtige Rolle einnimmt, berücksichtigt. Zusätzlich stellt das Land den Kommunen eine wissenschaftliche Begleitung durch die Frankfurt University of Applied Sciences zur Verfügung sowie die Möglichkeit der Beantragung weiterer Begleitmaßnahmen. Die konzeptionelle Beratung übernimmt die Landesweite Koordinierungsstelle der Kommunalen Integrationszentren.
 
Das Kommunale Integrationsmanagement besteht aus insgesamt drei Bausteinen: der im Frühjahr 2020 umgesetzten Finanzierung von Personalstellen in Ausländer- und Einwanderungsbehörden, der seit Sommer zur Verfügung gestellten fachbezogenen Pauschale für Personalstellen für ein individuelles Case-Management sowie der jetzt begonnenen Umsetzung des strategischen Integrationsmanagements.
 
Die aktuelle Förderrichtlinie für die Jahre 2020 bis 2022 kann hier heruntergeladen werden.
 
Hier finden Sie zudem das Handlungskonzept „Kommunales Integrationsmanagement“ sowie den Abschlussbericht.
 
Folgen Sie uns im Netz:
 
Twitter: @chancennrw
Facebook: Chancen NRW
Instagram: chancen_nrw
YouTube: Chancen NRW
Datenschutzhinweis betr. Soziale Medien
 

Weitere Informationen

zum Thema

Weitere Informationen

zum Thema

Pressefotos

Download

Keine Ergebnistreffer

Pressestelle

Kontakt

Für Bürgeranfragen an das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration:
Tel.:
Bei journalistischen Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration

Verwandte

Meldungen

Verwandte

Themen

Information

Downloads

Keine Ergebnistreffer

Links

Zum Thema

Information

Karte

Abonnieren

Newsletter

Abonnieren Sie hier den Newsletter der Landesregierung Nordrhein-Westfalen oder bestellen Sie ihn ab.