Landesregierung erwartet von neuem GIZ-Vorstand eine deutliche Stärkung des Standortes Bonn

24. April 2012

Landesregierung erwartet von neuem GIZ-Vorstand eine deutliche Stärkung des Standortes Bonn

Anlässlich der heutigen Berufung der neuen GIZ-Vorstandssprecherin Tanja Gönner sowie der weiteren Mitglieder im neuen Vorstand verweist die für die internationale Zusammenarbeit und den internationalen Standort Bonn zuständige Ministerin Dr. Angelica Schwall-Düren auf die Verpflichtungen der Bundesregierung zur Stärkung des Standortes Bonn im Zusammenhang mit der GIZ-Fusion.

23.04.2012

Die Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien teilt mit:

Anlässlich der heutigen Berufung der neuen GIZ-Vorstandssprecherin Tanja Gönner sowie der weiteren Mitglieder im neuen Vorstand verweist die für die internationale Zusammenarbeit und den internationalen Standort Bonn zuständige Ministerin Dr. Angelica Schwall-Düren auf die Verpflichtungen der Bundesregierung zur Stärkung des Standortes Bonn im Zusammenhang mit der GIZ-Fusion.

„Das Land Nordrhein-Westfalen hat der Gründung der GIZ im Dezember 2010 zugestimmt, nachdem die Bundesregierung feste Zusagen zur Stärkung des GIZ- Standortes Bonn gemacht hatte. Die Umsetzung dieser Zusagen ist bislang nur schleppend vorangekommen. Wir erwarten vom neuen Vorstand der GIZ und insbesondere von Frau Gönner, dass nun schnell die notwendigen Schritte vollzogen werden, um das große Potential Bonns als dem ersten Sitz der GIZ voll auszu­schöpfen“, so Ministerin Dr. Angelica Schwall-Düren.

Das Land NRW war als Anteilseigener der Deutschen Stiftung für Ent­wicklungshilfe (DSE) an der Entwicklungsgesellschaft InWent beteiligt gewesen, die gemeinsam mit der Gesellschaft für Technische Zu­sammmenarbeit (GTZ) mit Sitz im hessischen Eschborn Ende 2010 zur GIZ fusionierte. Als Bedingung für die notwendige Zustimmung NRWs hatte die Landesregierung von der Bundesregierung eine Reihe von wichtigen Zusagen erhalten, insbesondere:

-     dass Bonn erster Sitz der GIZ wird,

-     dass der Vorstand seine Tätigkeit zu mindestens 50 Prozent in Bonn, die Vorstandssitzungen sogar überwiegend in Bonn statt­finden sollten,

-     dass neue Aufgaben- und Arbeitsbereiche, wie die neue Akademie für Internationale Zusammenarbeit, das Innovationszentrum und auch die neue Servicestelle für bürgerschaftliches und kommunales Engagement des Ministeriums in Bonn angesiedelt würden,

-     dass die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der GIZ am Standort Bonn gegenüber den Mitarbeiterzahlen der Vorläufer­gesellschaften mindestens auf gleicher Höhe gehalten würde.

Ferner hatte die Bundesregierung zugesagt, politisch hochrangige und öffentlichkeitswirksame Veranstaltungen in Bonn anzusiedeln. Ab Mitte 2013 sollen darüber hinaus gehende Schritte erfolgen, um den Standort Bonn zu stärken.

„Die Umsetzung der Vereinbarung  zwischen Land und Bund zur Stärkung des internationalen Standortes Bonn setzt das zuverlässige Engagement des GIZ-Vorstands in Bonn voraus. Irritationen, wie wir sie zuletzt im Januar mit Blick auf die Entwicklung der Personalverteilung zwischen den Standorten erlebt haben, hoffe ich mit Frau Gönner nicht mehr zu erleben. Mit der Berufung des neuen Vorstands verbinde ich die Hoffnung, dass neuer Schwung in die Umsetzung unserer Verein­barung kommt. Ich setze auf eine konstruktive Zusammenarbeit zwischen der Landesregierung mit dem BMZ, der GIZ, der Stadt Bonn und den übrigen entwicklungspolitischen Organisationen vor Ort“, so Ministerin Dr. Schwall-Düren.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die
Pressestelle der Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien, Telefon 0211 837-1399.

Dieser
Pressetext ist auch über das Internet verfügbar unter der Internet-Adresse der Landesregierung http://www.nrw.de

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