Ernannt: Neue Spitzen bei Bezirksregierungen

20. Juli 2010

Landesregierung ernennt neue Spitzen bei Bezirksregierungen: Gisela Walsken für Köln - Anne Lütkes für Düsseldorf - Gerd Bollermann für Arnsberg / Innen- und Kommunalminister Jäger: Neue RPs für Wandel in NRW

Die Bezirksregierungen in Arnsberg, Düsseldorf und Köln bekommen eine neue Leitung. Das hat das Kabinett auf Vorschlag des Innen- und Kommunalministers beschlossen. Zukünftig an der Spitze der Bezirksregierungen sind Professor Dr. Gerd Bollermann in Arnsberg, Anne Lütkes in Düsseldorf und Gisela Walsken in Köln.

Das Ministerium für Inneres und Kommunales teilt mit:

Die Bezirksregierungen in Arnsberg, Düsseldorf und Köln bekommen eine neue Leitung. Das hat das Kabinett heute (20. Juli 2010) in Düsseldorf auf Vorschlag des Innen- und Kommunalministers beschlossen. Zukünftig an der Spitze der Bezirksregierungen sind Professor Dr. Gerd Bollermann (SPD) in Arnsberg, Anne Lütkes in Düsseldorf (Bündnis 90/ Die Grünen) und Gisela Walsken (SPD) in Köln. Peter Patziorek (CDU) bleibt Regierungspräsident in Münster und Marianne Thomann-Stahl (FDP) in Detmold Regierungspräsidentin. „Nordrhein-Westfalen steht vor wichtigen Weichenstellungen. Die neuen Regierungspräsidentinnen und der neue Regierungspräsident stehen für den Weg der Erneuerung in NRW“, sagte Innen- und Kommunalminister Ralf Jäger nach der heutigen Kabinettsitzung.

Frauen an der Spitze sorgen in Düsseldorf und Köln für neuen Schwung: Gisela Walsken gehört seit 1990 dem Landtag Nordrhein-Westfalen als SPD-Abgeordnete an und ist finanz- und haushaltspolitische Sprecherin. Die 52-jährige gebürtige Duisburgerin studierte Deutsch, Geschichte und Geographie für das Lehramt. Die Mutter eines Kindes ist seit 1974 Mitglied der SPD und dort im NRW-Landesvorstand. Ehrenamtlich ist Walsken im Stiftungsvorstand des Kindermuseums Atlantis in Duisburg engagiert.

Die 62-jährige gebürtige Bergisch-Gladbacherin Anne Lütkes absolvierte ihr Studium der Rechtswissenschaft an der Universität zu Köln. Von 1989 bis 2000 war sie Fraktionschefin der Grünen im Kölner Stadtrat und von Herbst 1999 bis März 2000 erste grüne Bürgermeisterin der Stadt Köln. Von 2000 bis 2005 leitete sie das Ministerium für Justiz, Frauen, Jugend und Familie in Schleswig-Holstein und war Stellvertreterin der dortigen Ministerpräsidentin. Bis Mai 2006 war sie Abgeordnete des schleswig-holsteinischen Landtags. Nach ihrem Ausscheiden arbeitete sie seit Juni 2006 wieder als Rechtsanwältin in Köln. Die Fachanwältin für Familienrecht ist im Vorstand des Deutschen Komitees für UNICEF und des Deutschen Kinderhilfswerks.

Von der Wissenschaft in die Verwaltung führt der Weg von Professor Dr. Gerd Bollermann. Er gehört seit 2000 dem Landtag Nordrhein-Westfalen als Abgeordneter an. Der 61-jährige gebürtige Sauerländer absolvierte über den 2. Bildungsweg ein Studium der Sozialarbeit, Erziehungswissenschaft und Psychologie. Bis zum Einzug in den Landtag war er Professor für Psychologie und Verwaltungsmanagement und Leiter der Abteilung Dortmund an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW. Von 1984 bis 1999 war er Mitglied des Rates der Stadt Dortmund, von 1991 bis 1994 stellvertretender Fraktionsvorsitzender der SPD-Ratsfraktion. Bollermann ist verheiratet und Vater von zwei Kindern.

„Auf die Regierungspräsidentinnen und Regierungspräsidenten kommen große Herausforderungen zu. Sie müssen sich dem Wandel von einer klassischen Aufsichtsbehörde zu einer modernen Beratungsinstanz als Partner der Kommunen stellen. Gerade bei der dramatischen finanziellen Lage der Städte und Gemeinden ist es eine ihrer wesentlichen Aufgaben, die Kommunen bei einer nachhaltigen Haushaltsführung und notwendigen Konsolidierungsmaßnahmen zu unterstützen“, erklärte der Innen- und Kommunalminister Jäger. „Unser Ziel ist eine bürgernahe und effiziente staatliche Mittelinstanz als Bindeglied zwischen Bürgern und Kommunen. Das wollen wir zusammen mit allen Beschäftigten in den Bezirksregierungen erreichen.“

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Inneres und Kommunales, Telefon 0211 871-2300.

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