Zum internationalen Tag der Menschen mit Behinderung

2. Dezember 2010

Landesbehindertenbeauftragter Norbert Killewald fordert: Menschenrecht der Teilhabe jetzt umsetzen!

„Menschen mit Behinderung müssen von Anfang an in die Gesellschaft und die gestaltenden Prozesse einbezogen werden. Dies betrifft alle Bereiche unseres Lebens, egal ob Bildung, Arbeit oder Wirtschaft.“ Das sagt Landesbehindertenbeauftragter Norbert Killewald am Vortag des Internationalen Tages der Menschen mit Behinderung.

Der Behindertenbeauftragte des Landes Nordrhein-Westfalen teilt mit:

„Im Aktionsplan der nordrhein-westfälischen Landesregierung zur Um­setzung der UN-Behindertenrechtskonvention müssen klare, erreichbare Ziele stehen, die in einem definierten Zeitrahmen umgesetzt werden können. Der Koalitionsvertrag sagt Inklusion zu - und ich werde mit dafür Sorge tragen, dass dieses Versprechen auch eingelöst wird. Dreh- und Angelpunkt der UN-Behindertenrechtskonvention ist, dass die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung ein Men­schenrecht ist. Dies hat die Bundesrepublik mit der Unterzeichnung der Konvention anerkannt. Dieses Recht ist nicht aufschiebbar oder verhan­delbar.“ Dies erklärte der Landesbehindertenbeauftragte Norbert Killewald heute (2. Dezember 2010) am Vortag des Internationalen Tages der Menschen mit Behinderung in Düsseldorf.

Killewald weiter: „Menschen mit Behinderung müssen von Anfang an in die Gesellschaft und die gestaltenden Prozesse einbezogen werden. Bei der Umsetzung dieses Menschenrechtes müssen alle mitmachen, ob Betroffene, Kostenträger, soziale Dienstleister, Kirchen, Bund, Länder und Kommunen oder Sozialpartner. Inklusion ist nicht nur ein Interesse der Menschen mit Behinderung, sondern ein verbindlicher Auftrag für uns alle. Es geht um die gemeinsame Gestaltung unserer Gesellschaft auf Augenhöhe. Dies betrifft alle Bereiche unseres Lebens, egal ob Bildung, Arbeit oder Wirtschaft.“

Der Internationale Tag der Menschen mit Behinderung wurde von der World Health Organisation (WHO) ins Leben gerufen. Er soll das Bewusstsein der Öffentlichkeit für die Probleme von Menschen mit Behinderung wach halten und den Einsatz für die Würde, Rechte und das Wohlergehen dieser Menschen fördern. Derzeit leben in Nordrhein-Westfalen rund 2,3 Millionen Menschen mit Behinderung, darunter sind mehr als 1,6 Millionen Schwerbehinderte.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales, Telefon 0211 855-3118.

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