UN-Behindertenrechtskonvention ist Leitlinie für praktisches Handeln

17. März 2010

Landesbehindertenbeauftragte Angelika Gemkow: UN-Behindertenrechtskonvention ist Leitlinie für praktisches Handeln! Fachtagung in Volmarstein „ich bin wie du“

Die Landesbehindertenbeauftragte Angelika Gemkow sieht in der UN-Behindertenrechtskonvention "ein Meilenstein für die Behindertenpolitik".

Die Behindertenbeauftragte des Landes Nordrhein-Westfalen teilt mit:

„Die UN-Behindertenrechtskonvention ist ein Meilenstein in der Behin­dertenpolitik. Sie stärkt die Rechte behinderter Menschen. Die Konven­tion schafft Bewusstsein für die Lebenssituation der Menschen mit Behinderung und setzt neue Impulse. Achtung und Anerkennung der Person, Mittendrin in der Gemeinschaft und Gemeinde leben, akzeptiert werden, teilnehmen können – diese Grundpfeiler der UN-Behinderten­rechtskonvention sind Teile unserer christlichen Werte und unseres Selbstverständnisses. Die Konvention ist Verpflichtung für uns alle, praktische Teilhabe der Menschen mit Handicap vor Ort umzusetzen“. Dies forderte die nordrhein-westfälische Landesbehindertenbeauftragte Angelika Gemkow heute (17. März 2010) im Rahmen der Fachtagung „ich bin wie du“ der Evangelischen Stiftung Volmarstein, in deren Mittel­punkt die UN-Behindertenrechtskonvention stand.

Die Evangelische Stiftung Volmarstein ist im Bereich der Behinderten-, Kranken- und Altenhilfe tätig. Insgesamt werden mehr als 3000 Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren sowie mehrere tausend Patienten pro Jahr betreut.

Gemkow würdigte in ihrer Rede die Leistung der Evangelischen Stiftung Volmarstein für die Belange der Menschen mit Behinderung und dankte für die Initiative zur Tagung: „Der Titel der Fachtagung „ich bin wie du“ spiegelt den Wandel und die Weiterentwicklung der Behindertenpolitik sehr gut wieder. Im Mittelpunkt stehen die Würde des Menschen, der Respekt voreinander, das Leben in der Gemeinschaft. Wichtig ist, dass alle Akteure in einem Netzwerk zusammenarbeiten.“

Die Landesbehindertenbeauftragte wies außerdem auf das behinder­tenpolitische Landesprogramm „Teilhabe für alle“ hin, das derzeit rund 60 Maßnahmen und Projekte in den Bereichen Arbeit, Bildung und Familie, Wohnen sowie Abbau von Barrieren umfasst. Gemkow: „Mit diesem Programm setzt die Landesregierung Zeichen in der Behin­dertenpolitik und holt Behinderte in die Mitte der Gesellschaft.“

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an das Büro der Beauftragten der Landesregierung Nordrhein-Westfalen für die Belange der Menschen mit Behinderung, Telefon 0211 855-3008, Fax: 0211 855-3037, E-Mail: lbb@mags.nrw.de, Internet: http://www.lbb.nrw.de

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