Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung

18. März 2010

Landesbehindertenbeauftragte Angelika Gemkow: Tour „NRW schafft Arbeit“ würdigt vorbildliche Unternehmen in Stemwede / Passgenaue Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung

Die Landesbehindertenbeauftragte Angelika Gemkow würdigt Unternehmen, die Arbeitsplätze für Menschen mit Be­hinderung schaffen. Die Landesregierung fördert die Integration von schwerbehinderten Menschen in den Arbeitsmarkt mit dem Programm „Integration unternehmen!“.

Die Behindertenbeauftragte des Landes Nordrhein-Westfalen teilt mit:

„Mit meiner landesweiten Tour „NRW schafft Arbeit“ zeige ich vorbild­liche Unternehmen, die passgenaue Arbeitsplätze für Menschen mit Be­hinderung geschaffen haben. Investitionen in Arbeit sind gut angelegtes Geld. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit Behinderung können und wollen etwas leisten. Für viele Menschen ist die Anerkennung am Arbeitsplatz und die Wertschätzung ihrer Arbeit eine Frage der Selbst­achtung. Ich will, dass das Bewusstsein für die Teilhabe von Menschen mit Behinderung am Arbeitsleben gestärkt und ihre Beschäftigung auf dem ersten Arbeitsmarkt selbstverständlich wird. Dazu gehört eine Unternehmenskultur, in der Menschen mit Behinderung eigene Wege gehen und finden können sowie individuelle Hilfen vor Ort erhalten. Die Servicehaus Stemwede gGmbh ist hier für mich, mit ihrem breiten Angebot, ein hervorragendes Beispiel“, erklärte die Landesbehinderten­beauftragte Angelika Gemkow bei einem Besuch der Servicehaus Stemwede gGmbH in Stemwede. Das Unternehmen vereinigt unter einem Dach u. a. gewerbliche Dienstleistungen in den Bereichen Floristik, Gastronomie und Einzelhandel.

Als Integrationsunternehmen wurde die Servicehaus Stemwede gGmbH u. a. auch mit Mitteln aus dem Landesprogramm „Integration unterneh­men“ gefördert. Integrationsunternehmen beschäftigen zwischen 25 und 50 Prozent schwerbehinderte Menschen. Angelika Gemkow: „Die Akzeptanz der Mitarbeiter untereinander ist für mich einer der Schlüssel zum Erfolg für die Integration von Menschen mit Behinderung in den ersten Arbeitsmarkt. Außerdem brauchen wir Unternehmen und Arbeit­geber, die der Beschäftigung von Menschen mit Behinderung positiv gegenüber stehen. Das zeigt auch das hervorragende Beispiel hier in Stemwede.“

Die Landesbehindertenbeauftragte wies in diesem Zusammenhang auf unterschiedliche Programme der Landesregierung hin. Beispielsweise stelle die Landesregierung im Rahmen des Programms „Integration unternehmen!“ von insgesamt 10 Millionen Euro zur Verfügung, um innerhalb von drei Jahren rund 1.000 zusätzliche Arbeitsplätze für schwerbehinderte Menschen in Integrationsunternehmen zu schaffen. Die Landschaftsverbände beteiligen sich an dem Programm mit der Be­reitstellung eigener Mittel in gleicher Höhe. Angelika Gemkow: „Ich freue mich über die hervorragenden Angebote des Landes und der Land­schaftsverbände für die Menschen mit Behinderung in Nordrhein-West­falen.“

Mehr Informationen über das Landesprogramm „Integration unter­nehmen!“ finden Sie unter http://www.arbeit.nrw.de/arbeit/wege_in_arbeit_finden/integration_unternehmen/index.php

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an das Büro der Beauftragten der Landesregierung Nordrhein-Westfalen für die Belange der Menschen mit Behinderung, Tel.: 0211 855-3008, Fax: 0211 855-3037, e-Mail: lbb@mags.nrw.de, Internet: http://www.lbb.nrw.de

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