Tour „NRW schafft Arbeit“ gestartet

17. Februar 2010

Landesbehindertenbeauftragte Angelika Gemkow startet Tour „NRW schafft Arbeit“ durch vorbildliche Unternehmen / Passgenaue Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung

„Mit meiner landesweiten Tour ‚NRW schafft Arbeit’ zeige ich vorbild­liche Unternehmen, die passgenaue Arbeitsplätze für Menschen mit Be­hinderung geschaffen haben“, erklärte Landesbehindertenbeauftragte Angelika Gemkow beim Besuch des Gesundheitszent­rums Lang in Dinslaken.

Die Landesbehindertenbeauftragte teilt mit:

„Mit meiner landesweiten Tour ‚NRW schafft Arbeit’ zeige ich vorbild­liche Unternehmen, die passgenaue Arbeitsplätze für Menschen mit Be­hinderung geschaffen haben. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit Behinderung können und wollen etwas leisten. Für viele Menschen ist die Anerkennung am Arbeitsplatz und die Wertschätzung ihrer Arbeit eine Frage der Selbstachtung. Ich will, dass das Bewusstsein für die Teilhabe von Menschen mit Behinderung am Arbeitsleben gestärkt und ihre Beschäftigung auf dem ersten Arbeitsmarkt selbstverständlich wird. Dazu gehört eine Unternehmenskultur, in der Menschen mit Behinde­rung eigene Wege gehen und finden können sowie individuelle Hilfen vor Ort erhalten“, erklärte die Landesbehindertenbeauftragte Angelika Gemkow heute (17. Februar 2010) beim Besuch des Gesundheitszent­rums Lang in Dinslaken.

Das Unternehmen hat eine eigene Integrationsabteilung für Menschen mit Behinderung eingerichtet. Die Mitarbeiter dort sind für die Reinigung, Wartung und Instandsetzung technischer Hilfsmittel zuständig und übernehmen hier auch Serviceleistungen für andere, kleinere Sanitäts­häuser. Außerdem bietet das Unternehmen Praktika für Förderschüler an und ermöglicht Arbeitserprobungen und Arbeitstrainings z.B. für psy­chisch Erkrankte. „Dieses Engagement finde ich vorbildlich“, lobte Gemow, „Betriebe, Landschaftsverbände, Arbeitsagenturen und Job-Center sind wichtige Partner, die gemeinsam Verantwortung für die be­rufliche Teilhabe übernehmen. Eine intensive Kooperation und Vernet­zung dieser Partner ist für mich der Schlüssel zum Erfolg. Das zeigt auch das hervorragende Beispiel hier in Dinslaken.“

Die Landesbehindertenbeauftragte wies in diesem Zusammenhang auf unterschiedliche Programme der Landesregierung hin. Beispielsweise werde im Rahmen des Programms „Integration unternehmen!“ mit ei­nem Fördervolumen von insgesamt zehn Millionen Euro angestrebt, in­nerhalb von drei Jahren rund 1.000 zusätzliche Arbeitsplätze für schwerbehinderte Menschen in Integrationsunternehmen zu schaffen. Die Landschaftsverbände beteiligen sich an dem Programm mit der Be­reitstellung eigener Mittel in gleicher Höhe.

Mehr Informationen über das Landesprogramm „Integration unterneh­men!“ finden Sie unter http://www.arbeit.nrw.de/arbeit/wege_in_arbeit_finden/integration_
unternehmen/index.php

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an das Büro der Beauftragten der Landesregierung Nordrhein-Westfalen für die Belange der Menschen mit Behinderung, Telefon 0211 855-3008, Fax: 0211 855-3037, e-Mail: lbb@mags.nrw.de, Internet: http://www.lbb.nrw.de

Dieser Pressetext ist auch über das Internet verfügbar unter der Internet-Adresse der Landesregierung http://www.nrw.de

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