Markenzeichen: Nordrhein-Westfalen ohne Barrieren

23. April 2010

Landesbehindertenbeauftragte Angelika Gemkow: „Signet Nordrhein-Westfalen ohne Barrieren“ muss fester Bestandteil in unserem Stadtbild werden / „Signet Nordrhein-Westfalen ohne Barrieren“

Angelika Gemkow, Behindertenbeauftragte der Landesregierung, hat den Bürgermeistern und Landräten ihr Konzept für das Signet „Nordrhein-Westfalen ohne Barrieren“ vorgestellt. Es soll ein Markenzeichen für Barrierefreiheit in Nordrhein-Westfalen werden.

Die Behindertenbeauftragte des Landes Nordrhein-Westfalen teilt mit:

Ich habe heute allen Bürgermeistern und Landräten einen Brief ge­schrieben und ihnen mein Konzept für mein landesweit einsetzbares Signet „Nordrhein-Westfalen ohne Barrieren“ vorgestellt. Das Signet soll ein Markenzeichen für Barrierefreiheit in Nordrhein-Westfalen werden. Ich wünsche mir, dass die Kommunen und Selbsthilfeverbände das Sig­net jetzt als Chance begreifen und Gebäude und Einrichtungen vor Ort auszuzeichnen, die in Bezug auf die Barrierefreiheit einen guten Stan­dard bieten. Die öffentliche Anerkennung des Eigentümers eines ausge­zeichneten Gebäudes wird mit Sicherheit Ansporn für andere sein, selbst etwas zu tun“, betonte die nordrhein-westfälische Landesbehin­dertenbeauftragte Angelika Gemkow heute (23. April 2010) in Düssel­dorf. „Das Thema Barrierefreiheit muss endlich zur Selbstverständlich­keit werden. Das Signet signalisiert schon an der Eingangstür: Dieses Gebäude ist für Menschen mit Behinderung gut nutzbar, weil sie auch mit Handicap gut hineinkommen und im Gebäude gut klarkommen“, so Gemkow weiter.

Das Signet wird in vier Kategorien verliehen: Barrierefrei bewegen, Bar­rierefrei orientieren, Barrierefrei hören, Barrierefrei erklären und verste­hen. Für die Auszeichnung eines Gebäudes müssen bestimmte bauli­che und gestalterische Kriterien erfüllt sein, die in einem besonderen Kriterienkatalog beschrieben worden sind. Der Grundgedanke des Kon­zepts lautet: Weg mit Stufen, Treppen, Stolperfallen und Ja zu großer Schrift, mehr Farbe und mehr Licht. Neben obligatorischen Grundkrite­rien müssen gebäude- bzw. einrichtungsspezifische Anforderungen er­füllt sein, um das Signet zu erhalten. Solche Anforderungen wurden z. B. für Geschäfte, Supermärkte, Kaufhäuser, Sparkassen, Banken, Post­ämter, Hotels und Schwimmbäder beschrieben. Das Signet wird auf Antrag verliehen. Die Prüfung der Vergabevoraussetzungen kann durch örtliche Selbsthilfezusammenschlüsse oder durch kommunale Einrich­tungen erfolgen.

Angelika Gemkow: Das „Signet Nordrhein-Westfalen ohne Barrieren“ ist eine besondere Auszeichnung. Ich hoffe, dass es fester Bestandteil in unserem Stadtbild in Nordrhein-Westfalen wird.“

Weitere Informationen zum Signet „Nordrhein-Westfalen ohne Barrie­ren“ finden Sie im Internet unter www.lbb.nrw.de. Dort kann auch eine Informationsbroschüre zum Konzept angefordert werden.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an das Büro der Beauftragten der Landesregierung Nordrhein-Westfalen für die Belange der Menschen mit Behinderung, Tel.: 0211 855-3008, Fax: 0211 855-3037, e-Mail: lbb@mags.nrw.de, Internet: http://www.lbb.nrw.de

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