Mehr Barrierefreiheit in Arztpraxen und Gesundheitszentren

18. März 2010

Landesbehindertenbeauftragte Angelika Gemkow: „Recht auf freie Arztwahl darf nicht vor der Eingangstür zur Praxis enden!“ / Barrierefreies Gesundheitszentrum in Bünde

Die Landesbehindertenbeauftragte Angelika Gemkow fordert mehr Barrierefreiheit in Arztpraxen und Gesundheitszentren.

Die Behindertenbeauftragte des Landes Nordrhein-Westfalen teilt mit:

„Das Recht der Patienten auf freie Wahl des Arztes muss uneingeschränkt auch für die 1,6 Mio. Menschen mit Behinderungen in Nordrhein-Westfalen gelten. Vorhandene bauliche Barrieren und Hindernisse müssen beseitigt werden, um dieses Recht zu gewährleisten. Dabei geht es nicht nur um den stufenlosen Zugang zu Praxisräumen oder um fehlende Behindertentoiletten. Beschilderungen sind oft in unzureichender Schriftgröße angefertigt, nicht kontrastreich gestaltet und schlecht zu lesen. Glastüren, unzureichend gekennzeichnete Treppenanfänge und -enden sowie eine ungünstige Beleuchtung bilden gerade für Sehbehinderte unfallträchtige Hindernisse, die sich mit geringem Aufwand schnell beseitigen lassen. Barrierefreie Arztpraxen und Gesundheitszentren nützen allen Patientinnen und Patienten. Der Abbau von Barrieren kommt auch älteren Menschen und Eltern mit Kleinkindern zugute. Das barrierefreie Gesundheitszentrum in Ennigloh ist für mich ein gutes Beispiel, das in ganz Nordrhein-Westfalen Schule machen sollte.“ Dies erklärte die Landesbehindertenbeauftragte Angelika Gemkow heute (18. März 2010) bei der Besichtigung des barrierefreien Gesundheitszentrums in Ennigloh, bei der sie u. a. vom Bündener Bürgermeister Wolfgang Koch begleitet wurde.

Die Landesbehindertenbeauftragte folgte einer Einladung des Arbeitskreises Behinderten- und Pflegeberatung der Stadt Bünde. Im Rahmen des Besuchs trug sich Angelika Gemkow auch in das Ehrenbuch der Stadt Bünde ein.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an das Büro der Beauftragten der Landesregierung Nordrhein-Westfalen für die Belange der Menschen mit Behinderung, Telefon 0211 855-3008, Fax: 0211 855-3037, E-Mail: lbb@mags.nrw.de, Internet: http://www.lbb.nrw.de

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