Vorbild: IG Metall kümmert sich um Schwerbehinderte

15. April 2010

Landesbehindertenbeauftragte Angelika Gemkow: Metaller sind wichtige Partner bei der Beschäftigung behinderter Menschen / Tagung der Schwerbehindertenvertretungen in der IG Metall in Dortmund

Landesbehindertenbeauftragte Gemkow hat den Aktivitäten der Schwerbehindertenvertretungen in der IG Metall "Vorbildfunktion für viele Akteure in den Betrieben im ganzen Land" bestätigt.

Die Behindertenbeauftragte des Landes Nordrhein-Westfalen teilt mit:

Wir müssen Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung erhalten, neue moderne Arbeitsplätze schaffen und Menschen ausbilden. Nordrhein-Westfalen ist ein starkes Land und muss Industrieland bleiben. Dabei setze ich auf die Unterstützung der IG Metall. Die Beschäftigung von älteren und behinderten Menschen ist für mich ein Herzensanliegen. Bei jeder Einstellung ist zu prüfen, ob ein Mensch mit Handicap beschäftigt werden kann. Das muss das Signal dieser Tagung sein. Die IG Metall ist mit 265.000 Mitgliedern die größte Gewerkschaft in Nordrhein-Westfalen. Sie hat mit ihren erfolgreichen Aktivitäten zum Wohl der Beschäftigten Vorbildfunktion für viele Akteure in den Betrieben im ganzen Land. Das gilt auch für die hervorragende Arbeit der Schwerbehindertenvertretungen in der IG Metall“, sagte die Landesbehindertenbeauftragte Angelika Gemkow heute (15. April 2010) aus Anlass der Tagung für Schwerbehindertenvertrauenspersonen, Betriebsräte, Jugend- und Auszubildendenvertreter der IG Metall, Bezirk NRW, in Dortmund. „Gerade die Weiterbildung und die betriebliche Gesundheitsförderung sind Top-Themen der Zukunft. Wenn wir alle in Zukunft länger arbeiten müssen, bedeutet das tendenziell eine Zunahme der Zahl von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit Behinderungen und gesundheitlichen Einschränkungen. Wichtig sind jetzt neue Konzepte, die mithelfen, die Gesundheit und Beschäftigungsfähigkeit der Menschen zu erhalten und zu steigern. Jeder wird gebraucht, wir sollten alle Talente nutzen“, so Gemkow weiter. „Das ist eine Mammutaufgabe nicht nur für die Betriebe, sondern auch für die Betriebsräte und Schwerbehindertenvertretungen.“

Angelika Gemkow forderte die Arbeitgeber und Gewerkschafter dazu auf, die betriebliche Gesundheitsförderung stärker in den Blick zu nehmen, mehr Weiterbildungsangebote für ältere Beschäftigte zu entwickeln. Das setze eine demografiebewusste Personalpolitik voraus. „Ältere oder behinderte Beschäftigte sind wertvoll für jedes Unternehmen. Lebens- und Berufserfahrung, Beständigkeit und Treue zum Unternehmen sind von hohem Wert für jeden Arbeitgeber.
In Nordrhein-Westfalen leben fast 1,7 Millionen Menschen mit einer Behinderung von 50 Prozent und mehr. Von den 1,7 Millionen Menschen mit Behinderung sind 1,1 Millionen Menschen über 60 Jahre alt.

Bis zum Jahr 2015 wird in Deutschland mehr als jeder dritte Erwerbsfähige älter als 50 Jahre sein, doppelt so viel, wie die Zahl derer, die zwischen 20 und 29 Jahre alt sind.Informationen zu arbeitsmarktpolitischen Programmen der Landesregierung finden Sie unter www.mags.nrw.de

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an das Büro der Beauftragten der Landesregierung Nordrhein-Westfalen für die Belange der Menschen mit Behinderung, Telefon 0211 855-3008, Fax: 0211 855-3037, E-Mail: lbb@mags.nrw.de, Internet: http://www.lbb.nrw.de

Weitere

Pressemitteilungen

Weitere

Informationen

Pressefotos

Download

Keine Ergebnistreffer

Kontakt

Pressestelle

Keine Ergebnistreffer

Verwandte

Meldungen

Verwandte

Themen

Information

Downloads

Keine Ergebnistreffer

Links

Zum Thema

Information

Karte

Abonnieren

Newsletter

Abonnieren Sie hier den Newsletter der Landesregierung Nordrhein-Westfalen oder bestellen Sie ihn ab.