Geschätzt: Arbeit von Behindertenbeauftragten und Beiräten

3. Juni 2010

Landesbehindertenbeauftragte Angelika Gemkow: Immer mehr Kommunen wissen die Arbeit von Behindertenbeauftragten und Behindertenbeiräten zu schätzen / Neue Umfrage zu kommunalen Interessenvertretungen in Nordrhein-Westfalen

Die Zahl der Kommunen mit Behindertenbeauf­tragten habe sich seit 2004 verdreifacht. Das ist Ergebnis einer Umfrage, die die Behindertenbeauftragte Angelika Gemkow vorgestellt hat.

Die Behindertenbeauftragte des Landes Nordrhein-Westfalen teilt mit:

„Es ist erfreulich, dass die Zahl der Kommunen mit Behindertenbeauftragten sich seit 2004 verdreifacht hat. In Nordrhein-Westfalen gibt es in 180 Kommunen und Kreisen Behindertenbeauftragte. Damit haben über 44 Prozent Beauftragte für die Belange der Menschen mit Behinderung bestellt.

In 76 nordrhein-westfälischen Kommunen wirken darüber hinaus Vertreter der Behindertenselbsthilfe, der Ratsfraktionen und der Verwaltung eng in Beiräten oder analogen Gremien mit, um die Belange der Menschen mit Behinderung vor Ort zu gestalten“, erklärte die nordrhein-westfälische Landesbehinderuntenbeauftragte Angelika Gemkow heute (3. Juni 2010) anlässlich der Vorstellung einer Umfrage, die sie im März gestartet hatte.

Gemkow: "Immer mehr Kommunen erkennen den Beitrag, den Behindertenbeauftragte und Behindertenbeiräte zur Integration behinderter Menschen vor Ort leisten können. Behindertenbeauftragte und -beiräte sind wichtige Mittler zwischen Menschen mit Behinderungen und den kommunalen Behörden und Einrichtungen. Kommunen, die einen Be¬hindertenbeauftragten bestellt haben oder in denen es einen Behindertenbeirat gibt, stellen schnell fest, dass die Betroffenen und ihre Ver¬treter oft die besten, einfachsten und wirtschaftlichsten Lösungen zur Schaffung von Barrierefreiheit parat haben. Daher ist es wichtig, schon bei der Planung an die Lebenssituation von behinderten Menschen zu denken. Die nachträgliche Herstellung von Barrierefreiheit ist oft mit viel Ärger und hohen Kosten verbunden."
Trotz dieses Erfolges gebe es aber noch immer zu viele weiße Flecken in Nordrhein-Westfalen, die abgeschafft werden müssen.
Eine Liste der Behindertenbeauftragten und Behindertenbeiräte finden Sie im Internet unter www.lbb.nrw.de

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an das Büro der Beauftragten der Landesregierung Nordrhein-Westfalen für die Belange der Menschen mit Behinderung, Tel.: 0211 855-3008, Fax: 0211 855-3037, e-Mail: lbb@mags.nrw.de.

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