Landesbehindertenbeauftragte gratuliert Hubert Hüppe

16. Dezember 2009

Landesbehindertenbeauftragte Angelika Gemkow gratuliert Hubert Hüppe / Neuer Bundesbehindertenbeauftragter ernannt

"Mit Hubert Hüppe hat die Bundesregierung einen Bundesbehindertenbeauftragten ernannt, der sich bereits seit vielen Jahren unter anderem als Beauftragter der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für die Belange der Menschen mit Behinderungen, für die Interessen behinderter Menschen engagiert und kompetent einsetzt." Dies erklärte die Landesbehindertenbeauftragte Angelika Gemkow.

Die Beauftragte der Landesregierung Nordrhein-Westfalen für die Belange der Menschen mit Behinderung Angelika Gemkow teilt mit:

„Mit Hubert Hüppe hat die Bundesregierung einen Bundesbehindertenbeauftragten ernannt, der sich bereits seit vielen Jahren unter anderem als Beauftragter der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für die Belange der Menschen mit Behinderungen, für die Interessen behinderter Menschen engagiert und kompetent einsetzt. Ich gratuliere Hubert Hüppe zu seiner Ernennung und freue mich auf die gute Zusammenarbeit.“ Dies erklärte die nordrhein-westfälische Landesbehindertenbeauftragte Angelika Gemkow heute (16. Dezember 2009) anlässlich der Ernennung von Hubert Hüppe als Bundesbehindertenbeauftragter.

Die Landesbehindertenbeauftragte wies dabei gleichzeitig auf die zahlreichen gemeinsamen Herausforderungen in der Behindertenpolitik hin, die dringend angepackt werden müssen. Gemkow: „Barrierefreiheit“ ist eins meiner zentralen Arbeitsfelder in Nordrhein-Westfalen. Leider wird es in der öffentlichen Wahrnehmung oft als „Alte-Leute-Thema“ degradiert. Hier gibt es dringenden gemeinsamen Handlungsbedarf, dass Bewusstsein und die Verantwortung zuständiger Akteure zu verbessern. Ich will mehr Taten beim Barriereabbau sehen: Energiesparen, Klimaschutz und Abbau von Barrieren gehören zusammen. Auf Bundesebene muss erreicht werden, dass die Themen Energieeinsparung und der Abbau von Barrieren als gleichrangige gesellschaftspolitische Ziele verstanden werden. Ich kann nicht verstehen, dass im Konjunkturprogramm für den Energiebereich 3,5 Milliarden Euro eingesetzt werden und für den Bereich Barriereabbau lediglich 80 Millionen Euro zur Verfügung stehen. Bauherren, die Energiesparmaßnahmen planen, müssen motiviert werden, gleichzeitig auch Maßnahmen zur Herstellung von Barrierefreiheit in Angriff zu nehmen. Es ist sinnvoll, dass Förderprogramme des Staates an den Abbau von Barrieren gebunden werden.

Ein weiterer wichtiger Schritt, den wir alle gemeinsam anpacken müssen, ist die konkrete Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. In der neuen Legislaturperiode müssen konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Teilhabe, Selbstbestimmung und Gleichstellung behinderter Menschen in den Bereichen Arbeit, Bildung, Bauen oder soziale Sicherung formuliert werden. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass ein Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Konvention gemeinsam mit den Menschen mit Behinderung erarbeitet wird.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an das Büro der Beauftragten der Landesregierung Nordrhein-Westfalen für die Belange der Menschen mit Behinderung, Telefon 0211 855-3008, Fax: 0211 855-3037, E-Mail: lbb@mags.nrw.de, Internet: http://www.lbb.nrw.de

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