Weltfrauentag 2010

7. März 2010

Landesbehindertenbeauftragte Angelika Gemkow: Gewalt gegen Mädchen und Frauen mit Behinderung ist empörend / Weltfrauentag 2010

Die Landesbehindertenbeauftragte Angelika Gemkow hat die Schirmherrschaft über das Projekt „Ich bin Ich“ des Selbstverteidigungs- und Bewegungszentrums für Frauen und Mädchen in Bielefeld übernommen.

Die Behindertenbeauftragte des Landes Nordrhein-Westfalen teilt mit:

„Gewalt gegen und sexuellen Missbrauch von Frauen und Mädchen mit Behinderungen verurteile ich auf das Schärfste. Da gibt es kein Pardon! Sie hinterlassen bei den Opfern tiefe Spuren in der Seele. Es ist wichtig, Mädchen und junge Frauen mit Behinderung stark zu machen. Sie müssen früh lernen, Grenzüberschreitungen und Übergriffen entgegen zu treten. Zu den wichtigsten Präventionsstrategien gehört eine gezielte Stärkung des Selbstbewusstseins. Deshalb ist mir die Schirmherrschaft über das Projekt „Ich bin Ich“ des Selbstverteidigungs- und Bewegungszentrums für Frauen und Mädchen (Bellzett) in Bielefeld sehr wichtig“, erklärte die Landesbehindertenbeauftragte Angelika Gemkow heute (7. März 2010) im Vorfeld des Weltfrauentags.

Das Projekt „Ich bin Ich“ richtet sich an Mädchen im Alter von 6 bis 18 Jahren mit geistigen und körperlichen Einschränkungen. In Kooperation mit Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe sollen jährlich 60 bis 80 Mädchen über verschiedenen Gewaltformen informiert und Abwehrstrategien eingeübt werden. Eltern und Bezugspersonen werden einbezogen.

„Gewalt gegen Frauen und Mädchen mit Behinderung ist noch immer ein Tabuthema. Es hat viele hässliche Gesichter: Missbrauch, Misshandlung, sexuelle Übergriffe, psychische Gewalt sind nur ein paar Beispiele. Dafür gibt es Null-Toleranz in unserer Gesellschaft. Wir alle stehen in der Verantwortung, Gewalt und Verbrechen in unserer Gesellschaft zu enttabuisieren und zu bekämpfen. Wir müssen sensibel sein, hinschauen und auf Signale achten“, so Gemkow weiter. „Wir müssen alles tun, damit Frauen mit Behinderungen selbstbestimmt leben können.“

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Telefon 0211 855-3118.

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