Förderchancen für Kinder mit und ohne Behinderung verbessern

17. Dezember 2009

Landesbehindertenbeauftragte Angelika Gemkow: Gemeinsamer Unterricht muss vorrangiges Ziel der sonderpädagogischen Förderung in Nordrhein-Westfalen sein / Förderchancen für Kinder mit und ohne Behinderung verbessern

Eltern müssen zukünftig grundsätzlich das Recht haben, zu entscheiden, ob ihr behindertes Kind eine allgemeine Schule oder eine Förderschule besuchen soll. "Dazu müssen wir dringend das Schulrecht in Nordrhein-Westfalen modernisieren, wenn wir unsere Pflichten aus der UN-Behindertenrechtskonvention erfüllen wollen.", sagte die Behindertenbeauftragte des Landes, Angelika Gemkow.

Die Behindertenbeauftragte des Landes Nordrhein-Westfalen teilt mit:

„Eltern müssen zukünftig grundsätzlich das Recht haben, zu entscheiden, ob ihr behindertes Kind eine allgemeine Schule oder eine Förderschule besuchen soll. Dazu müssen wir dringend das Schulrecht in Nordrhein-Westfalen modernisieren, wenn wir unsere Pflichten aus der UN-Behindertenrechtskonvention erfüllen wollen. Die grundsätzliche Wahlfreiheit der Eltern muss garantiert werden. Der nordrhein-westfälische Landtag hätte gestern die Möglichkeit gehabt, in einem von allen Fraktionen getragenen Beschluss ein klares politisches Signal für eine diesbezügliche Weiterentwicklung der sonderpädagogischen Förderung in Nordrhein-Westfalen zu setzen. Ich bin sehr enttäuscht darüber, dass diese Chance nicht genutzt worden ist.

Die Kinder mit Behinderungen und ihre Eltern erwarten zu Recht, dass die UN-Behindertenrechtskonvention zügig mit Leben erfüllt wird. Es ist in Nordrhein-Westfalen gute Tradition, dass wichtige behindertenpolitische Beschlüsse in großer Gemeinsamkeit gefasst werden. Ich appelliere deshalb an alle Landtagsfraktionen, so schnell es geht an den Verhandlungstisch zurückzukehren und gemeinsam die Weichen für eine Schulreform zu stellen.“

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an das Büro der Beauftragten der Landesregierung Nordrhein-Westfalen für die Belange der Menschen mit Behinderung, Telefon 0211 855-3008, Fax: 0211 855-3037, E-Mail: lbb@mags.nrw.de, Internet: http://www.lbb.nrw.de

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