Arbeitnehmer mit Behinderung fördern und weiterbilden

2. Dezember 2009

Landesbehindertenbeauftragte Angelika Gemkow fordert vorausschauende Personalpolitik/ Welttag der Behinderten - Arbeitnehmer mit Behinderung fördern und weiterbilden

„Am Tag der Behinderten ist die Beschäftigungssituation behinderter und älterer Arbeitnehmer eines unserer Top-Themen im Bereich Wirtschaft und Arbeit. Angesichts der aktuellen Wirtschaftskrise dürfen wir die persönlichen Interessen und die Lebenssituation der Menschen nicht aus den Augen verlieren“, erklärte Landesbehindertenbeauftragte Angelika Gemkow.

Die Behindertenbeauftragte des Landes Nordrhein-Westfalen teilt mit:

„Am Tag der Behinderten ist die Beschäftigungssituation behinderter und älterer Arbeitnehmer eines unserer Top-Themen im Bereich Wirtschaft und Arbeit. Angesichts der aktuellen Wirtschaftskrise dürfen wir die persönlichen Interessen und die Lebenssituation der Menschen nicht aus den Augen verlieren. Es besteht Handlungsbedarf, vor allem muss sich die Einstellung und Haltung vieler Unternehmen gegenüber älteren oder behinderten Mitarbeitern ändern. Sie leisten genauso wertvolle Arbeit wie alle anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Gerade die vielfältigen beruflichen Erfahrungen und die oft Jahrzehnte lange Bindung an den Betrieb sind für jeden Arbeitgeber wertvolle Schätze. Wichtig sind mehr alters- und behindertengerechte Arbeitsplätze, angemessene Arbeitsbedingungen und Weiterbildungsangebote für ältere Arbeitnehmer, für Menschen mit Handicap. Zusammen mit einer breiten verbesserten Gesundheitsprävention sind dies die Eckpfeiler einer vorausschauenden Personalpolitik.“ Dies erklärte die nordrhein-westfälische Landesbehindertenbeauftragte Angelika Gemkow aus Anlass des morgigen Welttages der Menschen mit Behinderung heute (2. Dezember 2009) in Düsseldorf.

„Jedes Unternehmen handelt hier im eigenen Interesse, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, dass die Herausforderungen anpasst. Wir brauchen eine neue Kultur der Wertschätzung und Anerkennung der Leistungen und Erfahrungen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – egal ob sie in der Industrie, im Bereich Handel, Wirtschaft, Gesundheits- oder Sozialbereich tätig sind. Im Zeichen des Demografischen Wandels mit älter werdenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird es Zeit, negative Altersbilder auch in der Arbeitswelt zu bekämpfen.“

In Nordrhein-Westfalen waren im November dieses Jahres 38.444 schwerbehinderte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ohne Arbeit.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an das Büro der Beauftragten der Landesregierung Nordrhein-Westfalen für die Belange der Menschen mit Behinderung, Telefon 0211 855-3008, Fax: 0211 855-3037, E-Mail: lbb@mags.nrw.de, Internet: http://www.lbb.nrw.de

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