Regelschulbesuch darf nicht an baulichen Hürden scheitern

15. Mai 2009

Landesbehindertenbeauftragte Angelika Gemkow fordert: Regelschulbesuch behinderter Kinder darf nicht an baulichen Hürden scheitern! / Barrierefreie Schulen für alle

„Ich habe kein Verständnis, wenn bauliche Strukturen verhindern, dass behinderte Kinder in die Grundschule, Realschule, Gymnasium oder Gesamtschule gehen können", fordert Landesbehinderbeauftragte Angelika Gemkow die Kommunen auf, Barrieren abzubauen.

Die Behindertenbeauftragte des Landes Nordrhein-Westfalen teilt mit:

„Ich habe kein Verständnis, wenn bauliche Strukturen verhindern, dass behinderte Kinder in die Grundschule, Realschule, Gymnasium oder Gesamtschule gehen können. Hier gibt es beim Abbau von Barrieren erkennbar einen sehr großen Nachholbedarf, den ich jeden Tag in meiner Arbeit erfahre. Ich fordere deshalb die Kommunen auf, sofort aktiv zu werden. Sie müssen die erheblichen Mittel aus dem Konjunkturprogramm nutzen, um vorhandene Barrieren in unseren Schulen abzubauen. Bildung ist ein Menschenrecht, das nicht an Stufen und Treppen scheitern darf“, erklärte die Landesbehindertenbeauftragte Angelika Gemkow heute (15. Mai 2009) anlässlich der Übergabe der Genehmigungsurkunde für das Pilotprojekt Kompetenzzentrum Sonderpädagogische Förderung OK in Oberhausen.

Angelika Gemkow: „Um eine Wahlfreiheit für Eltern und die beste Bildung für Kinder mit Behinderung zu garantieren, müssen alle Beteiligten zusammenarbeiten. Die Integration von behinderten Kindern in die Regelschule geht nicht im Hauruckverfahren, sondern nur mit Augenmaß und frei von ideologischen Streitigkeiten. Deshalb ist eine zielgerichtete Debatte wichtig, die auch vom Respekt vor der guten Arbeit der Lehrerinnen und Lehrer an allen Schulformen, einschließlich der Förderschulen, geprägt sein muss. Ich begrüße die Aktivitäten der Landesregierung in Nordrhein-Westfalen, beispielsweise die Zahl der Kompetenzzentren auf 50 zu erweitern, die unter anderem das große Netz aus Lehrerinnen und Lehrer, Sonderpädagogen, Therapeuten, Eltern und Selbsthilfe koordinieren.“

In Nordrhein-Westfalen gibt es 31.000 Kinder mit einer Behinderung zwischen 6 und 18 Jahren. Rund 127.000 Schülerinnen und Schüler in Nordrhein-Westfalen haben sonderpädagogischen Förderbedarf.

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