Blinden und sehbehinderten Menschen den Alltag erleichtern

13. Dezember 2009

Landesbehindertenbeauftragte Angelika Gemkow fordert: „Blinden und sehbehinderten Menschen Alltag erleichtern!“ / Hilfemix für Sehbehinderte

"Immer mehr Menschen leiden im Alter unter einer Sehbehinderung. Angesichts dieser Entwicklung haben wir einen dringenden gesellschaftlichen Handlungsbedarf." Dies erklärte die Landesbehindertenbeauftragte Angelika Gemkow im Rahmen der Jahresabschlussfeier des Blinden- und Sehbehindertenvereins.

Die Behindertenbeauftragte des Landes Nordrhein-Westfalen teilt mit:

„Immer mehr Menschen leiden im Alter unter einer Sehbehinderung. Angesichts dieser Entwicklung haben wir einen dringenden gesellschaftlichen Handlungsbedarf. Der Alltag von Menschen, die erblinden oder kaum noch sehen können, kann für sie und ihre Familien komplett aus den Fugen geraten. Zum einen müssen sie mit dem Verlust der Sehfähigkeit fertig werden und zum anderen werden sie beispielsweise tagtäglich mit zahlreichen Stolperfallen in der bebauten Umwelt konfrontiert. Blinde Menschen, schwer sehbehinderte Menschen brauchen Beratung, Assistenz und Unterstützung. Sie brauchen Hilfen im Alltag, beim Einkaufen, bei Arzt- und Behördenbesuchen, bei der Hausarbeit und Hilfen, um mobil zu bleiben.“ Dies erklärte die Landesbehindertenbeauftragte Angelika Gemkow heute (13. Dezember 2009) in Bielefeld im Rahmen der Jahresabschlussfeier des Blinden- und Sehbehindertenvereins.

Die Landesbehindertenbeauftragte hob in diesem Zusammenhang das Projekt „Wir sehen weiter“ hervor, das von der Landesregierung im Rahmen des Programms „Teilhabe für alle“ mit 1,2 Mio. Euro gefördert wird. In diesem Projekt werden rund 100 ehrenamtliche Beraterinnen und Berater qualifiziert, um medizinische, rechtliche und wirtschaftliche Fragen der Betroffenen zu beantworten und mit praktischen Tipps für den Alltag helfen zu können. Die Berater sind überwiegend selbst blind oder sehbehindert. Vorgesehen ist außerdem eine Verknüpfung von Angeboten beispielsweise von Ärzten, Kliniken und Verwaltungsstellen.

Angelika Gemkow: „Da die Berater zum großen Teil selbst von einer Sehbehinderung betroffen sind, können sie sich besonders gut in die Lage der Menschen einfühlen.“

In Nordrhein-Westfalen leben 1,7 Millionen schwerbehinderte Menschen. Davon sind rund 69.000 Menschen blind oder haben eine erhebliche Sehbehinderung.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an das Büro der Beauftragten der Landesregierung Nordrhein-Westfalen für die Belange der Menschen mit Behinderung, Telefon 0211 855-3008, Fax: 0211 855-3037, E-Mail: lbb@mags.nrw.de, Internet: http://www.lbb.nrw.de

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