Chancengleichheit für Studierende mit Behinderung

24. April 2009

Landesbehindertenbeauftragte Angelika Gemkow: Endlich Schluss mit dem Hürdenlauf an unseren Hochschulen! / Hochschulrektorenkonferenz beschließt Chancengleichheit für Studierende mit Behinderung

Die Hochschulrektorenkonferenz hatte im Rahmen ihrer Mitgliederversammlung in Aachen mit der Empfehlung „Eine Hochschule für Alle“ einstimmig beschlossen, Maßnahmen zu treffen, um Chancengleichheit für Menschen mit Behinderung zu schaffen.

Die Behindertenbeauftragte des Landes Nordrhein-Westfalen teilt mit:

„Der Beschluss der Hochschulrektorenkonferenz, dass sich die deutschen Hochschulen stärker auf die Belange von Studierenden mit Behinderung einstellen wollen ist ein Meilenstein für eine moderne Hochschulpolitik. Bereits Anfang dieses Jahres habe ich mein Amt genutzt und alle nordrhein-westfälischen Hochschulen in die Pflicht ge­nommen, bei allen Modernisierungsmaßnahmen in den Hochschulen der Herstellung von Barrierefreiheit besondere Priorität beizumessen und die Mittel aus dem Konjunkturprogramm für den Barriereabbau zu nutzen. Dabei habe ich darauf hingewiesen, dass es einerseits um die Beseitigung von Stolperfallen wie Treppen, Stufen und Schwellen oder den Einbau bzw. die Modernisierung von Aufzügen und auch um tech­nische Gebrauchsgegenstände, Systeme der Informationsverarbeitung, akustische und visuelle Informationsquellen sowie Kommunikationseinrichtungen für behinderte Menschen geht. Ich freue mich sehr, dass die Hochschulrektorenkonferenz meine Auffassung teilt und hier die ent­scheidenden Schritte in die Wege leiten will.“ Dies erklärt die Landesbehindertenbeauftragte Angelika Gemkow heute (24. April 2009) in Düsseldorf.

Die Hochschulrektorenkonferenz hatte im Rahmen ihrer Mitgliederversammlung in Aachen mit der Empfehlung „Eine Hochschule für Alle“ einstimmig beschlossen, Maßnahmen zu treffen, um Chancengleichheit für Menschen mit Behinderung zu schaffen.

Die Konferenz empfiehlt unter anderem Lehrgebäude und Informationszentren barrierefrei zu gestalten sowie die Studienstruktur so flexibel zu gestalten, dass individuelle Beeinträchtigungen besser ausgeglichen werden können.

Angelika Gemkow: „Bildung ist ein Menschenrecht. Das bedeutet, dass unsere Hochschulen in Nordrhein-Westfalen ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe erreichbar und nutzbar sein müssen. Dieses Ziel muss jetzt in die Tat umgesetzt werden.“

Weitere

Pressemitteilungen

Weitere

Informationen

Pressefotos

Download

Keine Ergebnistreffer

Kontakt

Pressestelle

Keine Ergebnistreffer

Verwandte

Meldungen

Verwandte

Themen

Information

Downloads

Keine Ergebnistreffer

Links

Zum Thema

Information

Karte

Abonnieren

Newsletter

Abonnieren Sie hier den Newsletter der Landesregierung Nordrhein-Westfalen oder bestellen Sie ihn ab.