Gemeinsame Erklärung: Mehr barrierefreie Apotheken

21. April 2010

Landesbehindertenbeauftragte Angelika Gemkow: In der Apotheke auf Augenhöhe reden / Unterzeichnung der Gemeinsamen Erklärung „Mehr barrierefreie Apotheken in Nordrhein-Westfalen“

Die Landesbehindertenbeauftragte, Angelika Gemkow, hat eine gemeinsame Erklärung mit Apothekern über "Mehr barrierefreie Apotheken in Nordrhein-Westfalen" unterzeichnet. Ziel ist es die gesundheitliche Versorgung aller Bürger mit und ohne Behinderung sicherzustellen.

Die Behindertenbeauftragte des Landes Nordrhein-Westfalen teilt mit:

„Um die gesundheitliche Versorgung aller Bürger mit und ohne Behin­derung in Nordrhein-Westfalen sicherzustellen, sind barrierefreie Apotheken unerlässlich. Eine Millionen Kunden gehen in Nordrhein-Westfalen täglich in unsere rd. 5000 Apotheken. Grund genug, eine ge­meinsame Erklärung über „Mehr barrierefreie Apotheken in Nordrhein-Westfalen“ mit dem Apothekerverband Nordrhein, dem Apotheker­verband Westfalen-Lippe, der Apothekerkammer Nordrhein, der Apo­thekerkammer Westfalen-Lippe und der Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE NRW zu schließen“, erklärte die Landesbehinderten­beauftragte heute, 21. April 2010, in Düsseldorf anlässlich der Unter­zeichnung der Gemeinsamen Erklärung „Mehr barrierefreie Apotheken in Nordrhein-Westfalen“.

„Ich bin stolz darauf, dass ich nach Abschluss einer vergleichbaren Erklärung mit der Ärzteschaft im September letzten Jahres nun heute diese Gemeinsame Erklärung mit den Apothekerinnen und Apothekern in Nordrhein-Westfalen abschließen kann. Ich danke allen Partnern für die gute Zusammenarbeit. Wichtig ist, dass der Zugang in den Apo­theken für ältere und behinderte Menschen barrierefrei sein muss. Sich in der Apotheke mit Rollstuhl oder Rollator bewegen und orientieren zu können, mit dem Apotheker auf Augenhöhe reden zu können, das ist Kundenservice. Es muss in der Apotheke eine Sitzgelegenheit vorhan­den sein, um konkrete Informationen über Medikamente, Gesundheits­vorbeugung oder Krankheit in Ruhe zu besprechen. Das ist wichtig für ältere und behinderte Menschen“, so Gemkow weiter.

Die gemeinsame Erklärung zu mehr barrierefreien Apotheken hat das Ziel, schrittweise die Barrierefreiheit in Apotheken in Nordrhein-West­falen zu erhöhen. Ferner soll ein Bewusstsein in der Bevölkerung für das wichtige Thema „Barriereabbau“ geschaffen werden.

„Die Apotheken in Nordrhein-Westfalen müssen die Versorgung mit Arzneimitteln und die kompetente und vertrauliche Beratung sicherstel­len“, erläuterte die Landesbehindertenbeauftragte. „Die Apotheker sind Ansprechpartner und fachkundige Experten. Ihr Rat ist insbesondere von behinderten und älteren Menschen gefragt, wenn es um gesund­heitliche Belange geht. Ich freue mich, dass mit dieser Erklärung ein wichtiger Schritt zu mehr Barriereabbau geschafft wurde.“ In Nordrhein-Westfalen leben fast 1,7 Millionen Menschen mit einer Be­hinderung von mindestens 50 Prozent, mehr als 1,1 Millionen Menschen mit Behinderung sind über 60 Jahre alt. Ca. 1 Million behinderte und ältere Menschen in Nordrhein-Westfalen haben Hilfe-, Unterstützungs- und Pflegebedarf.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an das Büro der Beauftragten der Landesregierung Nordrhein-Westfalen für die Belange der Menschen mit Behinderung, Tel.: 0211 855-3008, Fax: 0211 855-3037, e-Mail: lbb@mags.nrw.de, Internet: http://www.lbb.nrw.de

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