"Nordrhein-Westfalen ohne Barrieren" macht Station in Hemer

20. Januar 2010

Landesbehindertenbeauftragte Angelika Gemkow: Berge kann man nicht versetzen – Kreativität ist gefragt / „Nordrhein-Westfalen ohne Barrieren“ macht Station auf dem Gelände der Landesgartenschau Hemer

„Eine Gartenschau ohne Barrieren ist im hügeligen Sauerland eine be­sondere Herausforderung für die Organisatoren. Es darf nicht passieren, dass Menschen mit Behinderung vom Besuch dieser schönen Anlage ausgeschlossen werden.“, erklärte die Landesbehindertenbeauf­tragte Angelika Gemkow bei einem Besuch des Geländes der Landesgartenschau 2010.

Die Landesbehindertenbeauftragte teilt mit:

„Eine Gartenschau ohne Barrieren ist im hügeligen Sauerland eine be­sondere Herausforderung für die Organisatoren. Es darf nicht passieren, dass Menschen mit Behinderung vom Besuch dieser schönen Anlage ausgeschlossen werden. Berge kann man zwar nicht versetzen, aber es gibt viele technische Möglichkeiten, um allen Besucherinnen und Besu­chern einen schönen und unbeschwerten Aufenthalt hier in Hemer zu bieten“, erklärte die nordrhein-westfälische Landesbehindertenbeauf­tragte Angelika Gemkow heute (20. Januar 2010) bei einem Besuch des Geländes der Landesgartenschau 2010. „Ein absolutes Muss sind z. B. behindertengerechte Stellplätze für PKW und Fahrräder, barrierefreie Gebäude, WC-Anlagen und Kassenhäuschen, die Menschen mit Behin­derung selbständig nutzen können. Auch behindertengerechte Spiel­plätze, Leitsysteme für Sinnesbehinderte und gute Informationen sowie ein regelmäßiges Angebot an persönlicher Hilfe und Unterstützung sind unerlässlich und runden eine barrierefreie Landesgartenschau ab. Ganz wichtig ist es mir, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort im­mer ein offenes Ohr für die Menschen mit Behinderung haben“, so Gemkow weiter.

Gemkow besuchte gemeinsam mit Bürgermeister Michael Esken, Ge­schäftsführer Peter Friedrich und Vertretern der Behindertenverbände das Gelände der Landesgartenschau in Hemer. „Bis zur Eröffnung im März entsteht hier in Hemer ein „Garten ohne Grenzen“, der alle Bürge­rinnen und Bürger zur Landesgartenschau ins schöne Sauerland ein­lädt. Im Rahmen meiner landesweiten Tour „Nordrhein-Westfalen ohne Barrieren“ will ich auch hier in Hemer anhand guter Beispiele zeigen, wie man bauliche Hürden vermeiden und mehr Komfort, Mobilität und Sicherheit für alle Menschen schaffen kann“, so Gemkow weiter. „Wir müssen überall in Nordrhein-Westfalen noch ernsthafter als bisher die richtigen Weichen zum Abbau von baulichen Barrieren stellen. Guten Beispiele wie hier in Hemer machen Mut dazu, selbst aktiv zu werden und Barrieren abzubauen.“

In Hemer wurde ein ehemaliges Bundeswehrgelände in einen Land­schaftspark umgewandelt. Behinderte Gäste der Landesgartenschau 2010 werden u. a. einen Shuttleservice oder eine Begleitung durch das Serviceteam nutzen können, um den Park zu erkunden. Der Park der Sinne, der Klanggarten, der Tastgarten, der Garten des Lichts oder der Duftgarten werden gerade Menschen mit Sinnesbehinderungen viele spannende Eindrücke und Erlebnisse bieten.

In Nordrhein-Westfalen leben fast 1,7 Millionen Menschen mit einer Be­hinderung von 50 Prozent und mehr. Von den 1,7 Millionen Menschen mit Behinderung sind 1,1 Millionen Menschen über 60 Jahre alt. Dazu kommen 460.000 pflegebedürftige Menschen.

Weitere Infos zur Landesgartenschau 2010 finden Sie unter: www.landesgartenschau-hemer.de

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an das Büro der Beauftragten der Landesregierung Nordrhein-Westfalen für die Belange der Menschen mit Behinderung, Telefon 0211 855-3008, Fax: 0211 855-3037, e-Mail: lbb@mags.nrw.de, Internet: http://www.lbb.nrw.de

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