Barriereabbau macht unsere Städte lebenswerter

22. September 2009

Landesbehindertenbeauftragte Angelika Gemkow: Barriereabbau macht unsere Städte lebenswerter Barrierefreiheit

„Wer jetzt nicht barrierefrei baut, saniert oder modernisiert, verbaut die Zukunft der Menschen mit Behinderung in Nordrhein-Westfalen. Barrierefreiheit führt zu mehr Komfort und Lebensqualität für alle Bürgerinnen und Bürger in unseren Städten und Gemeinden“, erklärte die Landes­behindertenbeauftragte Angelika Gemkow.

Die Behindertenbeauftragte des Landes Nordrhein-Westfalen teilt mit:

„Wer jetzt nicht barrierefrei baut, saniert oder modernisiert, verbaut die Zukunft der Menschen mit Behinderung in Nordrhein-Westfalen. Der Abbau von Stolperfallen, Treppen, Stufen und Schwellen ist für mich ein wichtiges kommunales Zukunftsthema. Barrierefreiheit führt zu mehr Komfort und Lebensqualität für alle Bürgerinnen und Bürger in unseren Städten und Gemeinden. Ein Nordrhein-Westfalen ohne Barrieren ist ein Gewinn für alle! Deshalb darf das barrierefreie Planen und Bauen nicht als Sondermaßnahme für Menschen mit Behinderungen oder für Senioren abgetan werden. Der stufenlose Zugang zu einer Arztpraxis, der Aufzug zum Bahnsteig, reflektierende Treppenstufen, eine kon­trastreiche Beschilderung oder gut verständliche Ansagen kommen allen Menschen zugute“, erklärte die nordrhein-westfälische Landes­behindertenbeauftragte Angelika Gemkow heute (22. September 2009) in einer Sitzung des Sozial- und Jugendausschusses des Landkreistags Nordrhein-Westfalen in Siegburg.

Gemkow unterstrich, dass Barrierefreiheit nicht immer teuer sein muss. „Oft kann mit wenig Geld viel erreicht werden“, so Gemkow. „Gute Licht­verhältnisse, farbliche Markierungen von Treppenabsätzen und kleine mobile Hörverstärker kosten nicht viel, verbessern aber für seh- und hörbehinderte Menschen die Möglichkeiten, sich zu orientieren und zu kommunizieren“. Gemkow warb bei den Mitgliedern des Sozial- und Jugendausschusses des Landkreistags Nordrhein-Westfalen dafür, bei der Verwendung der Mittel aus den Konjunkturprogrammen der Besei­tigung von baulichen Barrieren und Stolperfallen einen besonderen Stellenwert einzuräumen. Dies sei auch ein Gebot der ökonomischen Vernunft. „Wenn Wohnungen, Gebäude, Verkehrsmittel oder Plätze nicht umfassend barrierefrei geplant und realisiert werden, dann ist der Schaden für die Menschen groß und nur schwer zu reparieren. Bau­fehler lassen sich meist nur mit hohem Kostenaufwand beseitigen“, so Gemkow weiter.

Den Kommunen in Nordrhein-Westfalen stehen insgesamt 2,8 Milliarden Euro aus dem Konjunkturpaket II zur Verfügung, die für Bau- und Sanierungsinvestitionen zum Beispiel in kommunalen Einrichtungen, Sportstätten, Schulen, Kindergärten und Krankenhäusern vorgesehen sind.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an das Büro der Beauftragten der Landesregierung Nordrhein-Westfalen für die Belange der Menschen mit Behinderung, Tel.: 0211/855-3008, Fax: 0211/855-3037.

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