Wuppertal: Landesbehindertenbeauftragte besucht Tag der Menschen mit Behinderung

7. Mai 2010

Landesbehindertenbeauftragte Angelika Gemkow: Barriereabbau ist Voraussetzung für echtes Miteinander!/ 5. Tag der Menschen mit Behinderung in Wuppertal

Landesbehindertenbeauftragte Gemkow hat beim fünften Tag der Menschen mit Behinderung in Wuppertal mehr Barrierefreiheit angemahnt. Oft könne mit wenig Geld viel erreicht werden.

Die Behindertenbeauftragte des Landes Nordrhein-Westfalen teilt mit:

„Wer jetzt nicht barrierefrei baut, saniert oder modernisiert, verbaut die Zukunft der Menschen mit Behinderung in Nordrhein-Westfalen. Der Abbau von Stolperfallen, Treppen, Stufen und Schwellen ist für mich ein wichtiges Zukunftsthema. Ich fordere alle Akteure auf, vorausschauend zu planen und zu denken. Wenn Wohnungen, Gebäude, Verkehrsmittel oder Plätze nicht umfassend barrierefrei geplant und realisiert werden, dann ist der Schaden für die Menschen groß und nur schwer zu repa­rieren.“ Dies erklärte die nordrhein-westfälische Landesbehinderten­beauftragte Angelika Gemkow heute (7. Mai 2010) anlässlich des 5. Tags der Menschen mit Behinderung in Wuppertal. Im Rahmen dieses Stadtfestes präsentieren sich Institutionen, Anbieter und Gruppen rund um das Thema Behinderung und geben Informationen an interessierte Bürgerinnen und Bürger. Die Landesbehindertenbeauftragte dankte der Selbsthilfe in Wuppertal für das Engagement, die Arbeit und den Einsatz.

Gemkow unterstrich, dass Barrierefreiheit nicht immer teuer sein muss. „Oft kann mit wenig Geld viel erreicht werden. Gute Lichtverhältnisse, farbliche Markierungen von Treppenabsätzen und kleine mobile Hörver­stärker kosten nicht viel, verbessern aber beispielsweise für seh- und hörbehinderte Menschen die Möglichkeiten, sich zu orientieren und zu kommunizieren.“

Die Landesbehindertenbeauftragte wies in diesem Zusammenhang auf das von ihr vor kurzem eingeführte Signet Nordrhein-Westfalen ohne Barrieren“ hin: „Das Signet signalisiert schon an der Eingangstür: Dieses Gebäude oder diese Einrichtung ist für Menschen mit Behinderung gut nutzbar. Es wird in vier Kategorien verliehen: Barrierefrei bewegen, Barrierefrei sehen, Barrierefrei hören, Barrierefrei erklären und verstehen. Ich rufe die Kommunen und Selbsthilfeverbände dazu auf, das Signet als Chance zu begreifen und Gebäude sowie Einrichtungen vor Ort auszuzeichnen, die in Bezug auf die Barrierefreiheit einen guten Standard bieten.“

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an das Büro der Beauftragten der Landesregierung Nordrhein-Westfalen für die Belange der Menschen mit Behinderung, Tel.: 0211 855-3008, Fax: 0211 855-3037, e-Mail: lbb@mags.nrw.de, Internet: http://www.lbb.nrw.de

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