Rückblick: Landesbehindertenbeauftragte Gemkow zieht Bilanz ihrer Amtszeit

9. Juni 2010

Landesbehindertenbeauftragte Angelika Gemkow: „Arbeit für Menschen mit Behinderung war mir ein großes Herzensanliegen“ / Gemkow nach fünfjähriger Amtszeit durch Sozialminister Laumann verabschiedet

Landesbehindertenbeauftragte Angelika Gemkow hat nach fünfjähriger Amtszeit Bilanz gezogen. Die Arbeit für Menschen mit Behinderung sei ihr „ein großes Herzensanliegen“ gewesen, sagte sie bei ihrer Verabschiedung durch Minister Laumann.

Die Behindertenbeauftragte des Landes Nordrhein-Westfalen teilt mit:

„Heute tritt der neu gewählte Landtag zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen. Damit endet meine Amtszeit als Landesbehindertenbeauftragte. Ich blicke zurück auf eine Zeit voller intensiver Gespräche, Aktivitäten, Kontakte und Eindrücke. Ich habe große Nähe, ansteckende Fröhlichkeit und sehr Persönliches erfahren dürfen. Viele Freundschaften sind entstanden. Die Politik für Menschen mit Behinderung muss auch zukünftig ein zentraler Aufgabenbereich für uns alle in Nordrhein-Westfalen sein“, erklärte die nordrhein-westfälische Landesbehindertenbeauftragte Angelika Gemkow heute (9. Juni 2010) aus Anlass ihrer Verabschiedung durch den Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Karl-Josef Laumann. Minister Laumann dankte Angelika Gemkow für ihre erfolgreiche und engagierte Arbeit. „Angelika Gemkows jahrzehntelanges politisches Wirken basiert auf der Überzeugung, dass eine christlich und sozial ausgerichtete Gesellschaft sich um die Belange behinderter, älterer und pflegebedürftiger Menschen besonders kümmern muss. Diese politische Grundüberzeugung ist für Angelika Gemkow auch immer Richtschnur ihrer Tätigkeit als Landesbehindertenbeauftragte gewesen“, sagte Minister Laumann. Er sei sich deshalb sicher, dass Angelika Gemkow sich auch in Zukunft in der Behinderten-, Alten- und Pflegepolitik engagieren werde.

Anlässlich ihrer Verabschiedung zog die Landesbehindertenbeauftragte noch einmal Bilanz. „Das Thema „Barrierefreiheit“ war eines meiner Schwerpunktthemen und hat mich während meiner gesamten Amtszeit umgetrieben“, betonte Angelika Gemkow. „Barrierefreiheit bringt Sicherheit, Wohnlichkeit und mehr Lebensqualität für alle Menschen. Wohnungen, Bahnhöfe, Verkehrsmittel, Arztpraxen, Apotheken, öffentliche Gebäude, Schulen, Hochschulen, Sportstätten und soziale Einrichtungen müssen stärker an die Bedarfe der Menschen angepasst und familienfreundlicher werden. Um diesem Ziel näher zu kommen, habe ich immer wieder Impulse in die Politik und in die Gesellschaft hineingetragen. So konnte ich zum Beispiel nach intensiver Vorarbeit die Gemeinsame Erklärung „Mehr barrierefreie Arztpraxen in Nordrhein-Westfalen“ mit Vertretern der Ärztekammern und der Kassenärztlichen Vereinigungen in Nordrhein- Westfalen abschließen. Außerdem wurde auf meine Initiative eine gemeinsame Erklärung „Mehr barrierefreie Apotheken in NRW“ mit den Apothekerverbänden und Apothekerkammern Nordrhein-Westfalen geschlossen. Besonders stolz bin ich, dass es mit Unterstützung der Selbsthilfe in Nordrhein-Westfalen gelungen ist, das „Signet Nordrhein-Westfalen ohne Barrieren“ auf den Weg zu bringen. Das Signet ist eine neue Marke, die mehr Verantwortliche zum Handeln motivieren soll. Allen Freunden, Mitarbeiterinnen, Mitarbeitern und Wegbegleitern danke ich ganz herzlich für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit in den letzten 5 Jahren“, so Gemkow weiter.

Als weitere wichtige politische Herausforderungen der Zukunft nannte Angelika Gemkow die ideelle und finanzielle Unterstützung der Arbeit der Selbsthilfe, die Sicherstellung einer gute Pflege in einer älter werdenden Gesellschaft und die rasche Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention unter konsequenter Beteiligung der Menschen mit Behinderung.

Mehr Informationen über die Arbeit der Landesbeauftragten und Fotos von der Verabschiedung aus dem Amt finden Sie unter www.lbb.nrw.de

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an das Büro der Beauftragten der Landesregierung Nordrhein-Westfalen für die Belange der Menschen mit Behinderung, Telefon 0211 855-3008, Fax: 0211 855-3037, E-Mail: lbb@mags.nrw.de, Internet: http://www.lbb.nrw.de

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