Landesbehindertenbeauftragte: Alkohol ist Gift für ungeborene Kinder

8. September 2009

Landesbehindertenbeauftragte Angelika Gemkow: Alkohol ist Gift für ungeborene Kinder! / „Tag des alkoholgeschädigten Kindes“

„Schon ein Glas Alkohol kann einem Kind im Mutterleib schaden - trotzdem trinken viele Frauen in Deutschland viel zu viel und regelmäßig Alkohol während der Schwangerschaft. Die Folgen für das ungeborene Kind sind fatal und erschüttern: Nach einer Studie der Berliner Charité kommen in Deutschland jährlich rund 10.000 Babys mit Alkoholschäden zur Welt. Dies erklärte die Landesbehindertenbeauftragte Angelika Gemkow im Vorfeld des „Tages des alkoholgeschädigten Kindes“ am 9. September 2009.

Die Behindertenbeauftragte des Landes Nordrhein-Westfalen teilt mit:

„Schon ein Glas Alkohol kann einem Kind im Mutterleib schaden - trotzdem trinken viele Frauen in Deutschland viel zu viel und regelmäßig Alkohol während der Schwangerschaft. Die Folgen für das ungeborene Kind sind fatal und erschüttern: Nach einer Studie der Berliner Charité kommen in Deutschland jährlich rund 10.000 Babys mit Alkoholschäden zur Welt. Etwa 4000 davon haben das Vollbild des Fetalen Alkoholsyndroms (FAS). Sie sind ihr Leben lang körperlich und geistig behindert, brauchen Hilfe, Unterstützung oder Pflege. Diese durch Alkohol verursachten Behinderungen müssen verhindert werden! Wir müssen deshalb dringend das Bewusstsein bei Schwangeren und ihren Partnern schärfen und mehr aufklären, dass auch das gelegentliche „Gläschen in Ehren“ ein Glas zuviel für die Gesundheit des ungeborenen Lebens sein kann!“ Dies erklärte die nordrhein-westfälische Landesbehindertenbeauftragte Angelika Gemkow im Vorfeld des „Tages des alkoholgeschädigten Kindes“ am 9. September 2009.

Gemkow: „Gerade der Alkoholkonsum gehört in unserer Gesellschaft nach wie vor zum „guten Ton“ und wird oft verharmlost. Hier müssen wir alle – gerade auch im Interesse der schwangeren Frauen und ihrer ungeborenen Babys – handeln. Überlegenswert sind Warnhinweise auf alkoholischen Getränken. In Frankreich werden beispielsweise alkoholische Getränke mit dem Symbol einer durchgestrichenen Schwangeren gekennzeichnet. Hier könnten auch der Einzelhandel und die Lebensmittelindustrie aktiv ihre Verantwortung wahrnehmen.“

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Telefon 0211/855 3118.

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