Edi­tion der Kabinettprotokolle aus den Jahren 1970 bis 1975 übergeben

26. Januar 2010

Landesarchiv übergibt Edition der Kabinett­protokolle aus den Jahren 1970 bis 1975

Ministerpräsident Jürgen Rüttgers hat die Edi­tion der Kabinettprotokolle aus den Jahren 1970 bis 1975 erhalten. Die Übergabe erfolgte durch den Präsidenten des Landesarchivs Nordrhein-Westfalen, Prof. Dr. Wilfried Reininghaus. Rüttgers freute sich über „ein Stück Landesgeschichte“ und dankte den Herausgebern für die sorgfäl­tige Bearbeitung der Dokumente.

Die Staatskanzlei teilt mit:

Ministerpräsident Jürgen Rüttgers hat heute (26. Januar 2010) die Edi­tion der Kabinettprotokolle aus den Jahren 1970 bis 1975 erhalten. Die Übergabe erfolgte durch den Präsidenten des Landesarchivs Nordrhein-Westfalen, Prof. Dr. Wilfried Reininghaus. Rüttgers freute sich über „ein Stück Landesgeschichte“ und dankte den Herausgebern für die sorgfäl­tige Bearbeitung der Dokumente.

„1970 bis 1975 war die Zeit von Ministerpräsident Heinz Kühn und der rot-gelben Koalition in Nordrhein-Westfalen“, erinnerte sich Rüttgers. Das Land hatte damals mit den Folgen der Kohlekrise zu kämpfen und konsolidierte die Ruhrkohle AG. „Es war die Zeit, in der erfolgreich viele neue Hochschulen eingerichtet wurden - unter ihnen die Fernuniversität Hagen.“ Ebenfalls in diesem Zeitraum wurde der „Schnelle Brüter“ in Kalkar gebaut, der nach seiner Fertigstellung 1985 jedoch keine Be­triebsgenehmigung bekam und sich somit als Investitionsruine heraus­stellte.

Die Kabinettprotokolle sind eine Stammquelle für die Geschichte des Landes Nordrhein-Westfalen. Sie geben den vollen Wortlaut der Be­schlüsse des Kabinetts wieder. Zur Erläuterung werden die Protokolle kommentiert und durch Kabinettvorlagen ergänzt. Die Edition ist aus­gestattet mit zum Teil farbigen Abbildungen, Biogrammen zu leitenden Verwaltungsbeamten und einem Personen-, Sach- und Ortsindex.

Die Protokolle der 7. Wahlperiode dokumentieren die Arbeit des zweiten Kabinetts von Ministerpräsident Heinz Kühn. Schwerpunkte der Regie­rungsarbeit waren das Bildungswesen und die Gebietsreform mit dem Abschluss der kommunalen Neugliederung zum 1. Januar 1975. Erst­mals gehörte Johannes Rau als Wissenschaftsminister einem Kabinett an und nahm in dieser Funktion wichtige Weichenstellungen in der Hochschulpolitik vor. Der Strukturwandel an Rhein und Ruhr forderte die Landespolitik heraus. Er wurde forciert durch die Krise bei Kohle und Stahl. Die Energiepolitik gewann mit der Ölkrise 1973/74 besondere Be­deutung. Zugleich rückten Fragen des Umweltschutzes in den Blick der Landespolitik. Weitere Informationen finden Sie unter http://protokolle.archive.nrw.de

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