Bewerben: Stipendien für Künstlerdorf

30. April 2010

Land vergibt Aufenthaltsstipendien für Projekte zwischen Kunst, Wissenschaft und Wirtschaft in der Stiftung Künstlerdorf Schöppingen

Bis zum 15. Juni 2010 können sich Künstler, Wissenschaftler und Ex­perten bei der nordrhein-westfälischen Stiftung Künstlerdorf Schöppingen um einen Stipendienaufenthalt bewerben. Die Stipendiaten erhalten 1025 Euro monatlich.

Die Staatskanzlei teilt mit:

Inzwischen sind sie eine Erfolgsstory und werden nun bereits im dritten Jahr vergeben: Stipendien für Projekte an der Schnittstelle von Kunst, Wissenschaft und Wirtschaft in der Stiftung Künstlerdorf Schöppingen. Bis zum 15. Juni 2010 können sich Künstler, Wissenschaftler und Ex­perten wieder bei der nordrhein-westfälischen Stiftung Künstlerdorf Schöppingen um einen Stipendienaufenthalt bewerben. Durch die För­derung des Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen konnten diese Forschungs- und themenorientierten Projektstipendien in der Stiftung Künstlerdorf Schöppingen als "Artist in Residence-Stipen­dien" eingerichtet werden. Die Stipendien richten sich sowohl an Künst­lerinnen und Künstler mit interdisziplinärem Forschungsinteresse wie auch an Wissenschaftler, Graduierte oder Experten aus den Bereichen Wissenschaft oder Wirtschaft, wenn sie eine künstlerische Fragestellung in ihren Projekten verfolgen. Gefördert werden im Normalfall sechs Stipendien von bis zu drei Monaten Aufenthaltsdauer. Die Stipendiaten erhalten 1025,- Euro monatlich.

Kulturstaatssekretär Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff sagte dazu heute (30. April 2010) in Düsseldorf: „Schon in den ersten Jahren sind span­nende Schritte in ganz neue Gebiete gemacht worden. Dabei wurden Strömungen im Bereich der heutigen Kunst, aber auch der aktuellen Wissenschaft aufgegriffen, die gewohnte und althergebrachte Trennun­gen fließend machen. Neue Ideen können entstehen, wenn sich bisher getrennte Sparten und Bereiche gegenseitig anregen.“
Viel Anerkennung und Zustimmung bekam die Ausrichtung dieser Sti­pendien in der Stiftung Künstlerdorf Schöppingen auch von den über zwanzig bislang ausgezeichneten Stipendiaten. Die einhellige Meinung: Es wäre wünschenswert, wenn noch mehr Künstlerhäuser solche Pro­jektstipendien an den Schnittstellen der Fachgebiete anböten.

Denkbare Arbeitsfelder der Bewerbungen können dabei die verschie­densten Bereiche sein:

  • Energie/Kunst/Ökologie und dort z.B. regenerative Energiekonzepte in Zusammenhang mit ästhetischen Fragestellungen in Architektur, Raumordnung und Landschaft.
  • Zukunftsszenarien in einer Wechselwirkung von wissenschaftlichen und künstlerischen Blickwinkeln.
  • Landschafts- und Stadtgestaltung in einer Verbindung von Kunst, Architektur und Botanik.
  • Wahrnehmungsforschung und verwandte Bereiche und dort z.B. das Zusammenspiel von Wahrnehmungspsychologie/Neurologie/Kunst.
  • Medizin/Kunst z.B. im Kontext von Therapieansätzen.
  • Ästhetik und dort insbesondere Fragen der Schönheit und Formge­bung in Naturwissenschaft und Kunst.
  • Kunst/Informatik/Kommunikationstheorie/Gesellschaftslehre und dort Untersuchungen oder Gestaltungen zu den hybriden Formen von „virtuellen“ und „realen“ Welten.
  • Computerspielbereiche und interaktive Mehrpersonenumgebungen.
  • Kunstgeschichte/Kunstvermittlung und die Gewinnung neuer Vermitt­lungsformen von Kunst durch Kunstpädagogen / Kunsthistori­ker/Künstler z.B. in Schulen.

Detaillierte Informationen zum Online-Verfahren für die Bewerbungen für diese Stipendien finden sich direkt unter www.stiftung-kuenstler­dorf.de auf der Webseite der Stiftung.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an das Kulturreferat, Frau Dr. Stefanie Jenkner, Tel.: 0211 837 1136.

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