Zur Sicherheit: Land untersucht ältere Straßenbrücken

10. Dezember 2010

Land untersucht landesweit Straßenbrücken / Staatssekretär Becker: Sicherheit der Verkehrsteilnehmer hat absoluten Vorrang

Der Landesbetrieb Straßenbau untersucht derzeit landesweit ältere Straßenbrücken. Begutachtet werden Brücken, die vor 1980 errichtet wurden. Grund für diese Maßnahme ist der enorme Zuwachs an Güterkraftverkehr in den letzten Jahrzehnten. Eingehende Untersuchungen haben ergeben, dass bei älteren Bauwerken die Reserven aufgebraucht sein können.

Das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr teilt mit:

Der Landesbetrieb Straßenbau unterzieht derzeit landesweit ältere Straßenbrücken einer statischen Überprüfung. Für Autobahnen und Bundesstraßen handelt er im Auftrag des Bundes. Zugleich untersucht er Brücken von Landesstraßen. Begutachtet werden Brücken, die vor 1980 errichtet wurden. „Die Prioritäten haben wir mit der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) abgestimmt“, erklärt Verkehrsstaatssekretär Horst Becker. „Die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer hat absoluten Vorrang.“

Grund für diese Maßnahme ist der enorme Zuwachs an Güterkraftverkehr in den letzten Jahrzehnten. Eingehende Untersuchungen der BASt haben ergeben, dass bei älteren Bauwerken die Reserven aufgebraucht sein können.

Bisher hat die Überprüfung ergeben, dass bei der

  • Talbrücke Rahmede (A 45) bei Lüdenscheid,
  • Talbrücke Brunsbecke (A 45) bei Hagen,
  • Großbrücke Mersmannsstiege (B 51) bei Münster

Vorsorgemaßnahmen ergriffen werden müssen. Daher werden dort ein generelles Überholverbot  für Lastwagen über 7,5 Tonnen Gesamtgewicht und eine Sperrung für den genehmigungspflichtigen Schwerverkehr ab 60 Tonnen von der zuständigen Verkehrsbehörde bei den Bezirksregierungen beziehungsweise bei den Kreisen angeordnet.

Aufgrund des geringen Fahrzeuggewichtes ist der Pkw-Verkehr von diesen Vorsorgemaßnahmen nicht betroffen. Es wird angestrebt, die betroffenen Brücken baldmöglichst zu verstärken oder zu erneuern.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums  für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr, Telefon 0211 3843-1015.

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