Gemeinsame Anstrengungen für Studienerfolg in NRW verabredet

1. März 2012

Land und Hochschulen unterzeichnen Memorandum „Erfolgreich studieren in Nordrhein-Westfalen“ / Gemeinsame Anstrengungen für Studienerfolg in NRW verabredet

Wissenschaftsministerin Svenja Schulze und die Vorsitzenden der bei­den Landesrektorenkonferenzen der Universitäten und Fachhochschu­len haben in Düsseldorf das Bologna-Memorandum „Erfolgreich studie­ren in Nordrhein-Westfalen“ unterzeichnet. Das Memorandum ist eine gemeinsame Verpflichtung für verbesserte Studienbedingungen in Nord­rhein-Westfalen. Dem Memorandum voraus gegangen war eine Bilanz der Hochschulen und Studierenden zum Bologna-Prozess.

Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung teilt mit:

Wissenschaftsministerin Svenja Schulze und die Vorsitzenden der bei­den Landesrektorenkonferenzen der Universitäten und Fachhochschu­len haben in Düsseldorf das Bologna-Memorandum „Erfolgreich studie­ren in Nordrhein-Westfalen“ unterzeichnet. Das Memorandum ist eine gemeinsame Verpflichtung für verbesserte Studienbedingungen in Nord­rhein-Westfalen. Dem Memorandum voraus gegangen war eine Bilanz der Hochschulen und Studierenden zum Bologna-Prozess. „Die Hoch­schulen in Nordrhein-Westfalen haben den Umstellungsprozess gut be­wältigt und die Bologna-Idee erfolgreich umgesetzt. Das Memorandum ist ein klares Bekenntnis von Land und Hochschulen, sich gemeinsam für ein erfolgreiches Studieren in Nordrhein-Westfalen stark zu machen“, sagte Wissenschaftsministerin Schulze.

In dem Memorandum werden Maßnahmen zur Qualität der Lehre, zu Mobilität und Anerkennung von Studienleistungen und zum Übergang vom Bachelor zum Master vereinbart. „Der Bologna-Prozess ist für die Hochschulen eine große Herausforderung gewesen. Die Umsetzung der Reform und die flächendeckende Implementierung der Bachelor-Master-Studiengänge sind gelungen. Dies zeigt sich nicht zuletzt in der anhal­tenden Attraktivität des Hochschulstandortes NRW. Mit dem Memoran­dum unterstreichen die Universitäten ihr anhaltendes Engagement, auch weiterhin bestmögliche Studienbedingungen für ihre Studierenden zu gewährleisten und eine ständige Qualitätssicherung zu betreiben", sagte Frau Professor Ursula Gather, Vorsitzende der Landesrektorenkonfe­renz der Universitäten in NRW. Professor Martin Sternberg, Vorsitzen­der der Landesrektorenkonferenz der Fachhochschulen, ergänzt: „Strukturierung der Studiengänge und Berufsorientierung waren stets Merkmale der Fachhochschulen und haben den Übergang zum Bache­lor-Master-System recht reibungslos verlaufen lassen. Jetzt geht es um die Weiterentwicklung und um die Sicherstellung der hohen Qualität des Studiums auch für die besonders vielen Studierenden der nächsten Jahre. Das ist nicht zuletzt eine soziale Verpflichtung.“

Ein zentraler Aspekt des Memorandums ist der Übergang vom Bachelor zum Master. Eine Absolventenbefragung der HIS GmbH hatte gezeigt, dass mehr als 50 Prozent der Bachelorabsolventen an Fachhochschu­len und mehr als 75 Prozent der Bachelorabsolventen an Universitäten ein Masterstudium aufgenommen haben. Davon hatten 95 Prozent ei­nen Studienplatz an ihrer Wunschhochschule erhalten. „Wir wollen auch zukünftig sicherstellen, dass erfolgreiche Bachelorabsolventen einen Master machen können“, so die Wissenschaftsministerin. „Unser Ziel muss es sein, ausreichende Kapazitäten zur Verfügung zu stellen, damit guten Studierenden ein möglichst nahtloser Übergang in ein Masterstu­dium möglich ist.“

Der Startschuss für den Bologna-Prozess fiel im Jahr 1999 mit der gleichnamigen Erklärung von damals 29 Mitgliedsstaaten. Die Ablösung der nationalen Studiensysteme durch eine konsekutive Studienstruktur mit international vergleichbaren Abschlüssen ist an den Hochschulen in Nordrhein-Westfalen umgesetzt – von wenigen Sonderfällen wie Medi­zin oder Rechtswissenschaften abgesehen. Studieninteressierte können in Nordrhein-Westfalen zwischen 2.650 Bachelor- und Masterstudien­gänge auswählen.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung, Telefon 0211 896-4790.

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