Land und Hochschulen schaffen 935 zusätzliche Medizinstudien­plätze

5. Mai 2011

Land und Hochschulen schaffen bis 2015 insgesamt 935 zusätzliche Medizinstudien­plätze in Nordrhein-Westfalen / Vereinbarung zum Ausbau der Medizinstudienplätze in Nordrhein-Westfalen unterzeichnet

Das Land Nordrhein-Westfalen und sechs staatlich finanzierte Uni­versitäten mit Medizinfakultät in Nordrhein-Westfalen haben die Aufnahme von insgesamt 935 zusätzlichen Studienanfängerinnen und Studienanfängern in der Medizin in den Jahren 2011 bis 2015 verab­redet.

Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung teilt mit:

Das Land Nordrhein-Westfalen und sechs staatlich finanzierte Uni­versitäten mit Medizinfakultät in Nordrhein-Westfalen haben heute die Aufnahme von insgesamt 935 zusätzlichen Studienanfängerinnen und Studienanfängern in der Medizin in den Jahren 2011 bis 2015 verab­redet. Eine entsprechende Vereinbarung unterzeichneten Wissen­schaftsministerin Svenja Schulze, die Rektorin der Universität Münster und die Rektoren der Universitäten in Aachen, Bochum, Düsseldorf, Duisburg-Essen und Köln. Damit kann vorübergehend die Zahl der Medizinstudienplätze um jährlich rund 10 Prozent gesteigert werden. Das Land sichert den Hochschulen hierfür aus dem Hochschulpakt von Bund und Ländern in den kommenden Jahren insgesamt 50 Millionen Euro zu.

„Damit haben auch diejenigen gute Chancen auf einen Medizinstudien­platz, die zu einer Zeit ihr Studium aufnehmen wollen, in der die Nach­frage wegen des doppelten Abiturjahrgangs 2013 oder des Aussetzens von Wehr- und Zivildienst besonders hoch sein wird“, sagte Wissen­schaftsministerin Svenja Schulze. „Zugleich ist mit der heutigen Verein­barung sichergestellt, dass eine zeitlich begrenzte Erhöhung der Medizinstudienplätze nicht auf Kosten der Ausbildungsqualität geht.“ Mit den zusätzlichen Mitteln können die Hochschulen entsprechendes Personal für die Lehre und die Betreuung der Studierenden, aber auch die Ausstattung von Laboren und Bibliotheken sowie Investitionen in die Infrastruktur finanzieren.

Die mit den Hochschulen vereinbarten Aufnahmekapazitäten im Einzelnen:

.

Zusätzliche Studienanfänger im Zeitraum 2011 – 2015
oberhalb der Aufnahmekapazität

TH Aachen

125

Kooperation Universität Duisburg-Essen/Bochum

225

Universität Düsseldorf

175

Universität Köln

285

Universität Münster

125

Hinweis für die Redaktionen: Druckfähiges Bildmaterial von der Unterzeichnung der Vereinbarung finden Sie unter www.wissenschaft.nrw.de.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung, Telefon 0211 896-4790.

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