Zwei Millionen Euro für dauerhaften Graffiti-Schutz

29. März 2010

Land und Bahn gehen gemeinsam gegen Farbschmierereien vor / Programm für 100 Bahnhöfe gestartet: Zwei Millionen Euro für dauerhaften Graffiti-Schutz

Land und Deutsche Bahn haben gemeinsam Beschädigungen und Ver­unreinigungen an Bahnhöfen und Haltepunkten durch Graffiti den Kampf angesagt. Je eine Million Euro werden Land und Bahn für graffitifreie Bahnhöfe ausgeben.

Das Ministerium für Bauen und Verkehr und die Deutsche Bahn AG teilen mit:

Land und Deutsche Bahn haben gemeinsam Beschädigungen und Ver­unreinigungen an Bahnhöfen und Haltepunkten durch Graffiti den Kampf angesagt. An der S-Bahn-Haltestelle Düsseldorf-Friedrichstadt stellten Verkehrsminister Lutz Lienenkämper und der Konzernbevollmächtigte der Bahn für Nordrhein-Westfalen, Reiner Latsch, beispielhaft vor, wie künftig 100 Bahnhöfe und Haltepunkte in ganz Nordrhein-Westfalen mit speziellen Präventivschutz ausgerüstet werden, um Graffiti innerhalb von 72 Stunden entfernen zu können. Je eine Million Euro werden Land und Bahn für graffitifreie Bahnhöfe ausgeben.

Minister Lutz Lienenkämper: „Graffiti ist kein Kavaliersdelikt. Der Scha­den geht über die reine Sachbeschädigung weit hinaus. Bei der Wahl des Verkehrsmittels achten die Kunden auf Pünktlichkeit, angemessene Fahrpreise und die Qualität der Beförderung. Aber auch das Gefühl, si­cher unterwegs zu sein, spielt zunehmend eine entscheidende Rolle. Ein verschmierter Bahnhof wirkt verwahrlost, verursacht Ängste und beeinträchtigt so nachhaltig das subjektive Sicherheitsempfinden. Mit un­serer Aktion wollen wir hingegen für die Fahrgäste eine angenehme At­mosphäre mit sauberen Bahnhöfen schaffen.“

Der Konzernbevollmächtigter Reiner Latsch ergänzte: „Der heutige Mehraufwand wird sich in den Folgejahren reduzieren, denn schon ein bis zwei Tage nach Meldung eines Graffito wird es entfernt. Damit nehmen wir den Farbschmierern ihr Erfolgserlebnis. Neben der rauchfreien Zone wollen wir so demnächst auch eine ‚graffitifreie Zone’ schaffen.“

Das Konzept sieht vor, dass alle gefährdeten Objekte im Rahmen von Präventionsmaßnahmen zunächst mit einer Anti-Graffiti-Schutzschicht ausgerüstet werden, so dass sie rascher von den Schmierereien befreit werden können. Besonders Hinweisschilder und Einrichtungen der Kun­deninformation sollen so vor Graffitivandalismus geschützt werden. Daneben werden alle Verschmutzungen von der Bahn dokumentiert, um Schadensersatzansprüche geltend machen zu können.

Hinweis an die Redaktionen: Eine Liste mit den Bahnhöfen und Halte­punkten in Nordrhein-Westfalen, die in das Anti-Graffiti-Programm auf­genommen wurden, finden Sie unter www.mbv.nrw.de unter Presse.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Bauen und Verkehr, Telefon 0211 3843 1015.

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