60 Prozent mehr Fördermittel für innovative Projekte in diesem Jahr

3. März 2009

Land setzt verstärkt auf regenerative Energien, rationelle Energieverwendung und Energiesparen / 60 Prozent mehr Fördermittel für innovative Projekte in diesem Jahr

„Diese Mittelsteigerung belegt eindrucksvoll, welchen Stellenwert die Landesregierung der Erforschung, Entwicklung und Markteinführung neuer Energietechnologien vor dem Hintergrund ihrer im vergangenen Jahr beschlossenen Energie- und Klimaschutzstrategie beimisst“, erklärte Wirtschaftsministerin Thoben.

Das Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie teilt mit:

Die Mittel für das Förderprogramm progres.nrw werden im laufenden Jahr um deutlich mehr als 60 Prozent von 12 Millionen Euro im Jahr 2008 auf jetzt 20 Millionen Euro angehoben. Mit dem Programm sollen innovative  Projekte aus den Bereichen „Rationelle Energieverwendung, Regenerative Energien und Energiesparen“ angestoßen werden. „Diese Mittelsteigerung belegt eindrucksvoll, welchen Stellenwert die Landesregierung der Erforschung, Entwicklung und Markteinführung neuer Energietechnologien vor dem Hintergrund ihrer im vergangenen Jahr beschlossenen Energie- und Klimaschutzstrategie beimisst“, erklärte Wirtschaftsministerin Christa Thoben heute, 3. März 2009, in Düsseldorf bei der Vorstellung des Programms progres.nrw für das Jahr 2009.

Das Programm umfasst die Förderbausteine „Markterschließung für entwickelte Techniken, Energiekonzepte, energietechnische Innovation und Energieberatung“.

Der wesentliche Teil der Erhöhung ist für den Bereich energietechnische Innovation und hier vor allem für die Finanzierung von Brennstoffzellen- und Wasserstoffprojekten vorgesehen. Ziel dabei ist es, die Spitzenstellung Nordrhein-Westfalens in diesen Bereichen im Vorfeld der Weltwasserstoffkonferenz, die 2010 in Essen stattfinden wird, weiter auszubauen und zu sichern. Mit dem Baustein „Energieberatung“ sollen entsprechende Angebote der Verbraucherzentrale NRW entwickelt und verstärkt werden.

Weiter vorangetrieben werden sollen darüber hinaus sogenannte „Multiplikatorenprojekte“, die vor allem von Schulen, Kindergärten sowie wissenschaftlichen, caritativen, sozialen und gemeinnützigen Trägern beantragt werden können. Diese Vorhaben gehören zum Baustein „Markteinführung“.

In den Jahren 2007 und 2008 wurden im Bereich „Markteinführung“ insgesamt 5.200 Projekte mit einem Fördervolumen von mehr als 19 Millionen Euro ausgestattet. Bei der energietechnischen Entwicklung waren es im gleichen Zeitraum 29 Projekte, für die 42,6 Millionen Euro aus progres.nrw zur Verfügung gestellt wurden. Schließlich wurden in den beiden Jahren noch 48 Energiekonzepte gefördert, durch die z.B. mit dem „European Energy Award“ ausgezeichnete Kommunen in Nordrhein-Westfalen ihren Energieverbrauch drastisch senken konnten.

Anträge auf Förderung aus progres.nrw können ab sofort bei der Bezirkregierung Arnsberg (www.bezreg-arnsberg.nrw.de) gestellt werden. Telefonische Informationen gibt Call NRW unter 0180 3 100 110.

Weitere Informationen: www.progres.nrw.de

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